Doppelgänger Folge #530 vom 23. Januar 2026

US-TikTok für 1x Umsatz verkauft | Netflix muss wieder investieren | OpenAI 4% Revenue Share von Shopify | Teslas RobotTOXis #530

ByteDance verkauft die TikTok-US-Sparte für $14Mrd. – das entspricht nur einem einfachen Umsatzmultipel. Jeff Bezos' Blue Origin startet B2B-Satelliteninternet für Data Center und Regierungen. Anthropic erreicht rund $10Mrd. Umsatz für 2025. Sam Altman sucht im Mittleren Osten $50Mrd. auf einer Bewertung von bis zu $830Mrd. Apple kündigt einen Pin mit zwei Kameras an. Elon Musk verspricht in Davos flächendeckende Robotaxis bis Ende 2026. OpenAI verlangt 4% Provision und denkt über Revenue Shares bei Pharma-Forschung nach. Der IPC-Report zeigt Temu bei 24% des Cross-Border-E-Commerce. In der Türkei gab es eine Razzia bei Temu. Amazon plant weitere Entlassungen. Google schaltet den AI Mode mit Gmail und Fotos frei. Netflix muss wieder mehr in Content investieren. In Davos werden Milliardäre mit Fake-VIP-Tickets abgezockt. Palantir-CEO Karp sagt, KI mache Immigration überflüssig. 


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:


Shownotes

(00:00:00) Intro

(00:01:20) TikTok-Deal durch: 14 Mrd. für US-Sparte

(00:04:00) Blue Origin TerraWave: B2B-Satelliteninternet vs Starlink

(00:06:50) Glasfaser-Chaos in Deutschland

(00:10:30) Anthropic bei ~10 Mrd. Umsatz

(00:13:00) Sam Altman sucht 50 Mrd. im Mittleren Osten

(00:18:10) Apple Pin

(00:22:00) Elon Musk in Davos: Robotaxis 2026, Roboter, Data Center im Space

(00:32:00) Brex von Capital One für 5 Mrd. übernommen

(00:44:00) OpenAI: 4% Provision & Revenue Share bei Forschung

(00:46:30) Temu bei 24% Cross-Border-E-Commerce

(00:51:00) Amazon: Weitere Entlassungen geplant

(00:56:00) Netflix Earnings: Content-Investitionen steigen wieder

(01:02:00) Google AI Mode: Datenvorteile von Google

(01:06:00) Verbraucherschutzecke: Handelsregister-Scam

(01:16:00) Davos: Scammer verkaufen Fake-VIP-Zugang

(01:18:30) Palantir-CEO Karp: KI macht Immigration überflüssig

(01:21:00) XAI-Ingenieur kündigt nach Regulierungs-Leak

(01:25:20) Das Letzte



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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 530 am 24. Januar 2026. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Heute live von Davos. Pip, hast du schon Schneeball abbekommen?
Was erzählst du für einen Quatsch? Wir haben beide die Rüsselseuche und klingen, als wären wir im Schnee gewesen. Aber natürlich sitzen wir, also ich zumindest, sitze warm und erkältet in Berlin.
Ja, ich in Hamburg. Dieser Podcast wird gesponsert von Seibeitee.
Prost. Ja, gute Besserung. Ja, aber auf Davos kommen wir natürlich noch früher oder später zu sprechen. Auch das wird ja inzwischen von unserem Tech-Oligarchen beherrscht, mehr oder weniger. Wir haben eine volle Episode mit 4KI-Bubble, mit ein bisschen Self-Driving-Cars, mit ein bisschen E-Commerce, mit ein bisschen FinTech, mit... einer Prediction, die schnell wahr geworden ist und mit den ersten Earnings des Jahres. Wir schauen kurz in Netflix rein. Wir haben natürlich die beliebte Rubrik Doppelgänger-Verbraucherschutz, in der wir wieder einen neuen Scam entlarven oder euch davor warnen. Wir haben eine Okay, große Schmuddelecke. Wir haben eine neue Kategorie, die das Letzte heißt. Das ist für das, was selbst für die Schmuddelecke noch zu niedrig ist. Das heißt hier, das ist die neue Kategorie, das Letzte. Und dann haben wir versucht, uns eine gute News unter den Fingernägeln hervorzukratzen.
Ja, und wir haben Frank-Thelen-Verbot von Jan bekommen.
Vielleicht ist das eine Frank-Thelen-freie Folge. Ja, ich bin mir auch freuen, wenn da wieder weniger Rolle spielt. Wir fangen an mit einer News, die ich glaube auch ein bisschen wegen Davos und Grönland und Venezuela... nicht viel Aufmerksamkeit bekommen hat, aber Axios berichtet vor zehn Stunden am Donnerstag, nee, am frühen Freitagmorgen unserer Zeit, dass in China es wohl Berichte gibt, dass der TikTok-Deal nun wirklich endlich zu Ende ist. Beziehungsweise jetzt in trockenen Tüchern ist. Also aus China kommt die Information, dass die TikTok-Mutter Baitens seine US-Tochter jetzt verbindlich, soweit ich das hier einschätzen oder nachlesen kann, verkauft hat. In die USA berichtet auch, dass der Preis wohl tatsächlich bei 14 Milliarden US-Dollar geblieben werden soll. Um das mal einzuordnen, das entspricht dem derzeitigen Umsatz. Also das ist ein einfaches Umsatz-Multiple auf das TikTok-Geschäft und damit eigentlich nah an Diebstahl, könnte man sagen. Ich glaube, dass das relativ günstig ist. Im Nachhinein, so ein bisschen wie wenn Venezuela einfach die Öl-Businesses der USA beschlagnahmt, hat man hier für 14 Milliarden in Anführungsstrichen die US-Sparte von TikTok aufgekauft. Und ich befürchte, man wird sie jetzt unter den früheren Alliierten der USA versuchen mit Macht zu vertreiben, also uns Europäern einzureden, dass das China-TikTok schlecht ist, aber das US-TikTok gut wäre. Wir werden sehen, ob das so wahr wird. Aber der Deal scheint jetzt endlich geschlossen. Das war übrigens eine meiner OMR-Predictions letztes Jahr. Ich habe gesagt, 2025 wird es kein Deal geben, was wahrgeblieben ist. Ja, 2025 ist denn nicht geclosed. Wir haben Mitte Januar 2026. Das war sehr, sehr nah an der Wahrheit, würde ich sagen. Und wenn, wird Larry Ellison daran beteiligt sein und keiner der anderen irgendwie Mark Zuckerberg, Elon Musk und auch das ist ja wahr, weil wir wissen, dass Oracle, die Firma von Larry Ellison, hier eine dominante Rolle spielt. Spielt so wie auch im Warner-Netflix-Deal bzw.
Paramount-Warner-Deal. Dann hast du hier eine interessante News reingesetzt, der habe ich fast nicht geglaubt. Also Jeff Bezos macht mit seiner eigenen Firma Blue Origin jetzt Konkurrenz, nicht nur zu Elon Musk's SpaceX, sondern auch zu Amazon. Hat er das Gefühl, ihm gehört zu wenig Anteile? Darf er Amazon nicht mehr ins Büro? Was ist da los?
Ja, ich glaube, man kann das in zweierlei Hinsicht lesen. Man könnte sagen, es macht Amazon Konkurrenz. Man könnte es auch sagen, man vermeidet die Konkurrenz mit Amazon. Also es geht um das Satellitengeschäft. Wir haben vor, ich glaube, einem guten Dutzend Episoden berichtet, dass Amazons Starlink wird Leo heißen. Früher wurde es Projekt Kuiper genannt nach einem Astronomen. Soll jetzt Leo heißen für Low Earth Orbit, weil die Satelliten sich im tiefen Orbit befinden. Und damit will man so ein Consumer Internet via Satellite, also sowas wie Starlink bauen als Amazon. Mithilfe von auch tausenden von Satelliten. Und Blue Origin, das ist sozusagen das SpaceX von Jeff Bezos, dem Amazon-Gründer, die sich sozusagen so ein bisschen Rennen liefern, Raketen ins All zu schießen. Haben das teilweise ein bisschen mit Tourismus gemacht, sehr offensichtlich wirksam, die ein paar Personen da hochgeschossen haben. Und jetzt will man aber Satelliten hochschicken. Und man widmet sich dem B2B-Segment, also nicht einzelnen Konsumenten, sondern... großen Firmen, Data Centers und Governments nennt man als potenzielle Kunden. Und man baut auch nicht so eine irgendwie 250 Megabit-Leitung, Leitung ist natürlich Quatsch, 250 Megabit-Verbindungen wie Starlink, sondern das Produkt soll TerraWave heißen und dann wirklich auch High-Speed-Internet quasi so auf Glasfaser-Level bereitstellen. Wie gesagt, die Kunden, größte Firmen, Data Center, Governments, Data Center macht natürlich Sinn zu erwähnen, einfach weil wir alle wissen, das ist ein wachsender Bereich. Ob das dann so angenommen wird von Firmen, werden wir sehen. Wenn es wirklich schneller oder ähnlich schnell wie Glasfaser werden kann, könnte es natürlich interessant sein. Es könnte auch spannend sein, um gewisse Locations schneller auszubauen, als die lokalen erdgebundenen Telekom-Konzerne die Glasfaserleitung ausbauen können dorthin. Das wäre dann aber auch nur eine Übergangstechnologie. Müssen wir mal schauen. Kann ich ehrlich gesagt schlecht einschätzen. ob das zuverlässig genug werden würde, damit Firmen sich dafür interessieren. Aber ich gehe davon aus, dass Blue Origin und Jeff Bezos das auch nicht ins wortwörtlich Blaue entwickeln, sondern dass sie schon sich vorstellen, dass es ein gewisses Grundinteresse daran gibt. Und wenn Amazon selber versteht den Datacenter-Markt ganz gut, glaube ich, als Marktführer mit AWS. Von daher gehe ich davon aus, dass sie da eine Nachfrage vermuten, wie das sich genau materialisieren wird. Da muss ich noch ein bisschen Research machen, um das Beste zu verstehen. Damit haben wir quasi drei Player oder drei relevante Player. Das ist dann Amazon Leo gegen Starlink und TerraWave als B2B-Applikation von Satelliten-Internet.
Aktuell fühlt sich das für mich hier in Deutschland so an, dass wir erst so einen Service haben mit schnellem Internet, bevor hier jemand das Glasfaser aktiviert hat.
Ich habe Glasfaser laut Aussage der Vertriebsmannschaft seit September oder Q3 letzten Jahres, aber bis heute ist es natürlich noch nicht die Aussage, dass immer mehr Vertriebler von anderen Telekom-Unternehmen an der Tür klingen und mir das Gleiche verkaufen wollen. Du siehst so, wie die am Rande der rechtlichen Angreifbarkeit agieren und so sagen, da ändert sich nur das Logo auf der Rechnung dann und Ich will jetzt nicht sagen, wer das ist, aber so Statements, die den Eindruck erwecken, du könntest jetzt was billiger bekommen und es ändert sich nichts für dich und tatsächlich hast du aber noch nicht mal Internet. Ich kann nicht genau erklären, was es ist, egal. Aber es ist schon lustig zu sehen, wie die Telco-Unternehmen gerade wieder Glasfaser pushen und sich gegenseitig versuchen, die Kunden abzulocken damit und damit ohne konkrete Anschuldigungen zu erheben, Versuchen den Eindruck zu erwecken, man hätte einen Vorteil von irgendeinem Anbieter, weil der ein bisschen rosaner wäre oder ein bisschen roter wäre oder ein bisschen blauer wäre.
Ich verstehe nicht, wieso die das so wahnsinnig schlecht exekuten. Also wir hatten auch vor kurzem wieder jemand, der ist hier ins Treppenhaus gelaufen und hat irgendwie versucht da... Der hatte auf seinem iPad, ich meinte so, kann ich Ihnen helfen? Er so, mir ist glaube ich nicht mehr zu helfen. Und dann hatte der irgendwie auf seinem iPad dann eine Liste von Namen. Da waren aber nur die ersten und die letzten Buchstaben lesbar. Das andere war so ausgeixt. Und er sucht jetzt da irgendwie eine Person, die dann irgendwo sich meldet, damit dann... der Anschluss von dem Fußweg bis ins Haus gelegt werden kann oder sowas. Und dann auf der anderen Seite hast du überall die Poster hier, dass es jetzt losgeht. Also es ist einfach wirklich schlecht gemacht.
Ich weiß nicht, ob es Personalmangel ist oder so. Also ich habe das Gefühl, dass die Leitungen schon oft aus der Erde gucken. Das sieht man ja so, diese Glasfaserkabel, die dann so irgendwie einen Meter vor dem Haus einfach so aus der Erde gucken. Aber so auf den letzten 15 Metern scheint es noch Probleme zu geben. Vielleicht sind es Kapazitätsprobleme, dass es einfach gar nicht genug Techniker gibt dafür und Technikerinnen.
Genau. Wir sind natürlich für jede Werbepartnerschaft bereit, wenn wir nächste Woche beide Glasfaser hätten. Kurze Werbeunterbrechung. Wenn ich mich für Führungspersönlichkeiten zum Essen treffe, höre ich oft das gleiche Problem.
Ihre Büros funktionieren nicht mehr.
Viel zu viele feste Schreibtische, zu wenig Bereich für Kommunikation und Austausch.
Oft ein Grund, warum Mitarbeiterinnen lieber im Homeoffice bleiben.
Genau hier setzt unser Partner Roomhero, Deutschlands führender digitaler Inneneinrichter für moderne Arbeitswelten an. In den letzten zehn Jahren haben sie über 1000 Unternehmen dabei begleitet, ihre Büros in moderne, hybride Arbeitswelten zu verwandeln und dabei zahlreiche Designpreise abgeräumt. Besonders spannend, für jedes Projekt erstellt Room Hero einen digitalen 3D-Zwilling des Büros. Ihr seht also schon vor der Umsetzung, wie das Ergebnis aussehen wird und was es kostet. Wenn ihr also gerade plant, euer Büro weiterzuentwickeln, Mitarbeiterinnen wieder öfters ins Büro holen wollt oder vor einem Umzug in eine neue Fläche steht, dann solltet ihr unbedingt mal mit Room Hero sprechen. Daniel, der Gründer, ist selbst treuer Doppelgänger-Hörer und nimmt sich für euch persönlich Zeit. Und für Doppelgänger-Hörerinnen und Hörer gibt es zudem ein Extra von Daniel. Die gesamte Planungsleistung im Wert von mehreren tausend Euro ist für euch bei Umsetzung kostenlos. Geht auf roomhero.de und bucht noch heute einen Termin mit Daniel.
Room Hero schreibt man wie Raumheld, nur auf Englisch.
Viel Spaß mit der weiteren Folge. Werbung Ende.
Stabiles Internet ist für Podcaster ja schon relativ wichtig und Hochleistungs-Internet. Was interessant ist an der Blue Origin Nachricht ist, dass obwohl Blue Origin ja auch noch eine private Firma ist, also eventuell einen Börsengang noch vor sich hätte, es sei denn Jeff Bezos möchte das komplett selber durchfinanzieren am Ende, dass sie diese Bullshit-Story von wir bauen Data Center im Space nicht mitgehen. Sie können jetzt auch sagen, für uns ist die nächste große Story ist, wir bauen Data Center im Space, wir verstehen das AWS-Geschäft natürlich gut durch die Nähe zu Amazon und glauben, das wäre der nächste Schritt. Das versuchen sie offensichtlich nicht glaubhaft zu verkaufen, was ich auch ganz interessant finde schon.
Dann können wir in die Bubble-Time eintauchen.
Ja, und ich würde erstmal ein bisschen Luft aus der Bubble lassen, beziehungsweise mit einer positiven Note anfangen, und zwar hat, ich konnte es wirklich nirgendwo anders finden, anscheinend hat Trending Topics, Jakob Steinschaden ist zuerst berichtet, vielleicht waren gar nicht so viele Leute im Raum, oder die anderen haben das Feed nicht geschaut, aber In Davos soll Entropic CEO Dario Amodai in Aussicht gestellt haben, dass sie ungefähr 10 Milliarden Umsatz 2025 machen. Wir wussten, dass Entropic bei 9 landen wollte oder das prediktet hat. Jetzt sagen sie ungefähr 10, das könnte immer noch 9, irgendwas sein natürlich. Aber damit hätten sie dieses Ziel höchstwahrscheinlich erreicht oder übertroffen. Gleiches gilt übrigens für OpenAI. Das ist, glaube ich, wichtig bei all der Bubble-Rhetorik, die wir immer nutzen und Übertreibung, die wir sehen. ist eine Sache wichtig festzustellen, dass diese Firmen bisher regelmäßig ihre Umsatzprognosen treffen und übertreffen, teilweise deutlich übertreffen. Und dass ihnen das erstmal gelingt, signifikant Umsätze zu machen. Entropic hat auch irgendwie gesagt, dass die Rohmarge noch bei 40% liegt, weil die Inferenz dann doch teurer ist, als man denkt. Was natürlich gefährlich ist für das Long-Term-Narrativ, wo man gesagt hat, weil die Inferenz immer günstiger wird, steigen am Ende die Margen. Da hatten wir früher mal erklärt, warum ich nicht glaube, dass das so ist, weil einfach Selbst wenn die Inferenz günstiger wird, werden die Anfragen und die Datenverarbeitung immer komplexer. Also Leute erwarten mehr von den Modellen und um konkurrenzfähig zu bleiben, wird man einfach das hundertfache an Tokens brauchen, um die gleiche Anfrage zu machen mit einer höheren Präzision und Qualität. Das heißt, das Fragezeichen bleibt hier. Aber erstmal kann man sagen, dass aus dem Lager in Tropic die News kommt. Sie haben jetzt hier höchstwahrscheinlich erreicht, eventuell etwas übertroffen. Und bei OpenAI spricht man von 20 Milliarden. Da waren übrigens selbst in der Revised-Prognose, also in der erhöhten Schätzung, die 2030 bei 125 Milliarden landet, war für dieses Jahr 13 Milliarden vorgesehen. OpenAI berichtet jetzt selber, dass sie bis zu 20 Milliarden Umsatz gemacht haben. Oder auf einer Runrate von 20 Milliarden sind. Das würde aber immer noch zu 13 Milliarden gut passen. Also fairerweise muss man glaube ich sagen, dass die ganz gut ihre Prognosen bisher treffen. Das schwere Jahr wird aber auch, glaube ich, das nächste da nochmal zu verdreifachen. Das ist, glaube ich, in den Prognosen so ungefähr drin. Das könnte dann schon nochmal eine große Herausforderung sein. Bloomberg berichtet, dass Sam Altman gerade wieder auf Fundraising-Tour sein soll. Man habe ihn im Mittleren Osten gesehen. Dort soll er nach Berichten bis zu 50 Milliarden neues Geld verdienen. suchen auf einer Bewertung von 750 bis 830 Milliarden. Die haben wir, glaube ich, vorher auch schon mal gehört in Gerüchten. Genau, und man sucht das Geld in der Wüste. Grund ist natürlich so ein bisschen, dass das US-Venture-Capital so ein bisschen ausgeschöpft ist, dass Growth-Funds, Crossover-Funds teilweise schon viel Exposure haben und sich, glaube ich, nicht 100% da rein stürzen möchten. Dass es im Mittleren Osten viele spezialisierte Funds gibt mit Public-Geld der Golf-Staaten, die sich auf KI spezialisiert sind, zum Beispiel MGX oder G42, die sich stark damit beschäftigen, aber auch der PIV in Saudi-Arabien und so weiter, sind bestimmt bereit, noch ein paar 10 Milliarden Tickets da zu machen. Also OpenAI nähert sich weiter. Ich würde mich wundern, wenn es nicht Ende des Jahres die Trillion-Dollar-Company ist. Und die eigentliche Frage ist, welche Geldquellen dann übrig bleiben. Also ob man irgendwann auf ein Modell umsteigt, Obwohl ein schuldenfinanziertes Modell kann Open Air eigentlich so gut machen. A, weil sie natürlich kein guter Schuldner sind und B, weil sie ja selber die Data Center nicht bauen, sondern größtenteils die Leistung kaufen, so wie Anthropic auch. Das heißt, schuldenfinanziert geht gar nicht so gut. Das heißt, sie brauchen neues Equity und dann bleibt, das habe ich in den Predictions ja erklärt, bleibt meiner Meinung nach, Nur die Börse. Ich würde mal gucken, wie der Börsengang inzwischen eingeschätzt wird, wenn ich das schnell finde. Oh, nur noch bei 29%. Obwohl, das ist vollzogener Börsengang. Meine Wette war, dass die Ankündigung vorher ist. Bei Entropic geht man übrigens schon von 53% Vollzugswahrscheinlichkeit aus inzwischen. Die gute News, und ich finde es wirklich wichtig zu betonen, ist, dass die Umsatzprognosen, die wir mit viel Argwohn betrachten oder sie immer wieder ambitionierten, regelmäßig übertroffen werden bisher. Und das ist, glaube ich, schon eine Leistung für ein Produkt, wo eben noch nicht so 100% klar ist, wo auch der Rückfluss für jedermann funktioniert.
Und könnte OpenAI irgendwie radikal an den Kosten arbeiten? Also wenn sie jetzt zum Beispiel ihre eigenen Chips hätten und nicht mehr irgendwie Nvidia-Chips kaufen müssten oder sowas. Also ist es irgendwie eine Möglichkeit, dass sie gar nicht mehr so viel Geld brauchen?
Ich würde sagen, das ist ja so ein bisschen ein Entropics-Approach, dass die versuchen... einfach more reasonable zu wirtschaften, zu haushalten, auch indem sie die Use Cases so ein bisschen reduzieren und sich fokussieren auf gewisse Industrien, auf Coding, auf Healthcare. Jetzt, das hält die Kosten ein bisschen unübersichtlicher und ich glaube, Wenn es mal zu so einem Crunch-Time-Moment kommen wird, dann ist Entropic dadurch tatsächlich besser positioniert mit dem B2B-Umsatz und den eher moderaten Kosten, obwohl es natürlich immer noch im Zig-Milliarden-Bereich ist. Also OpenAI's Kosten sind einerseits diese 1,3 Billionen an zukünftigen Commitments für Datacenter. Da würde ich gleich mal drauf eingehen. Der andere große Kostenteil sind die ESOPs für den Entwickler. Da kann man jetzt sagen, Die Personalkosten sind ja größtenteils einigermaßen virtuell. Die werden ja mit Anteilen bezahlt, wobei die natürlich auch hohe Cash-Komponenten bekommen. Das wird glaube ich schwer zu reduzieren. Da müsste man Leute entlassen. Diesen Talent-Rain will sich glaube ich niemand geben. Wenn man überlegt, wie hart man um Talente kämpft, dann Überleg mal, wie absurd das wäre, dass du jetzt in der Krise auf einmal 25 oder 30 Prozent der Leute entlässt aus finanziellen Gründen, für die du vorher tooth and nail gekämpft hast, um die irgendwie an Bord zu holen mit großen Prämien und so weiter. Und dann entlässt du sie in den Arbeitsmarkt und zahlst ihnen eventuell sogar noch Abfindung. Das wäre wirklich eines der ironischsten Outcomes. Dieser ganze Entwicklung ist aber nicht unmöglich. Es ist ein Szenario, was passieren könnte. Deswegen beschreibe ich es. Diese Zusagen bei den Data-Centern, da muss man immer verstehen, dass das über Jahre und eventuell Jahrzehnte passiert. Also diese 300 Milliarden, die man Oracle zum Beispiel versprochen hat. Das ist halt über fünf bis zehn Jahre oft. Ich weiß nicht genau, was der Zeitraum bei Oracle ist, aber im Schnitt würde ich von vier bis sechs, vier bis sieben Jahren ausgehen. Das heißt, das muss man erst nach und nach bezahlen und man fängt nicht mit der höchsten Zahlung, sondern wahrscheinlich mit den ersten halben Gigawatt, was man irgendwie contracted hat, an. Deswegen laufen diese Kosten nicht so schnell auf, wie man vielleicht glauben würde, denke ich, sondern eher nach und nach und es ist relativ gut steuerbar, könnte ich mir fast vorstellen.
Dann gibt es gute News für Jan und mich. Ich kann endlich wieder Geld für Apple-Produkte ausgeben. Bald. Apple bringt den Star Trek Communicator raus mit zwei Kameras, einem Mikrofon und Lautsprechern und mal gucken, was ich dann mit dem Apple-Pin oder wie das Ding auch heißen wird, anstellen kann. Das erste, was ich gedacht habe wegen den zwei Kameras, dass es so eine Bodycam ist. Ich weiß nicht. Ich würde lieber die Brille nehmen.
Ja, ist auch mein Gedanke, wie lange wir darüber diskutieren, ob Polizisten Bodycams tragen dürfen und ob sie die nur im Bedarfsfall anschalten dürfen oder immer anhaben dürfen, aber dann soll irgendwie jeder Tech-Bro im Café sitzend mich dauerhaft aufnehmen dürfen. Also das wäre schon mal das erste Problem, was ich sehe. Nach deutschem Recht ist die anlasslose Aufzeichnung von Menschen irgendwie glaube ich nicht so einfach. Also sobald du dich im öffentlichen Raum, im öffentlichen Verkehr befindest und so weiter, ist das ähnlich wie bei Dashcams glaube ich nicht zwangsläufig erlaubt. Das heißt... Bei Google hießen die Leute damals Glassholes. Es ist deine Aufgabe als Teil der Popkultur und Podcaster jetzt einen Begriff zu finden, wie man die Apple Arschlöcher nennen wird, die einen dauerhaft aufzeichnen, tonmäßig und eventuell mit im Bild und Video.
Hast du eine gute Idee? Keine Idee, das muss die Community machen. Aber es ist natürlich mal wieder ein schönes Statussymbol, was man sich dann an die Brust wappen kann.
Was schätzt du, 299 Euro?
Das ist Wahnsinn, viel zu billig. Unter 600, 700 Euro wird da nichts verkauft.
Das wäre schon sehr toll. Ich meine, das Lustige ist, dass Apple ja selber kein Modell dahinter hat, zumindest bisher, aber sie bringen sich damit natürlich in die Position, dass sie ein sehr wertvoller Partner für KI-Companies werden. Wenn sie es schaffen, sozusagen das Nutzungsmuster zu bestimmen, wie man KI nutzt, also wenn sie es wirklich schaffen, dass Leute mit über diesen PIN einerseits Daten generieren und andererseits Abfragen an die KI machen, dann sind sie natürlich der wertvollste Partner für einen großen KI-Anbieter, um die Nutzung des eigenen Modells zum Explodieren zu bringen. Oder Apple schafft es dann irgendwann doch, vielleicht basierend auf Open-Source-Technologie oder basierend auf Gemini, ein eigenes Modell noch an den Start zu bringen und Siri ein vernünftiges Upgrade zu bringen. Ja, aber wie nennen wir die? Pinholes? Nee, Pin... Sekunde, da fragen wir doch mal eine KI. Das ist auch ein schöner KI-Use Case. Weil Leute mir immer sagen, KI wäre nicht kreativ. Ich behaupte das absolute Gegenteil. Da ist KI deutlich kreativer als hier. Ja, Grog ist ein bisschen auf meiner Linie. Grog sagt Pinholes. Ich habe den Hole hint nicht gegeben, weil Holes in Gleisholes drin sind. Das macht natürlich auch Sinn. Legt sich relativ stark. Eyeholes, Pinpricks. Pinpricks mag ich auch. Pinpricks ist vielleicht sogar noch besser. Chatty sagt Pinheads, Eyespies. Eyespies habe ich auch gedacht, aber es ist mir zu lame. Always Ons. Na, ist alles langweilig. Vielleicht ist unsere Community da ein bisschen kreativer doch als die KI. Aber ich habe richtig verstanden, du würdest das tragen?
Ja, ich erwarte, dass Jan sich das sofort kauft und dann werde ich es mal testen.
Inwiefern würde sich dein Leben denn dadurch verbessern, ist ja die Frage.
Ich hätte erstmal gerne, dass Siri für mich funktioniert. Und wenn die Software funktioniert, dann könnte ich mir überlegen, ein Hardware-Upgrade zu machen. Bei der Brille ist es nochmal ein bisschen was anderes, das kann ich mir besser vorstellen. Da kann ich mir vorstellen, dass ich keine Kopfhörer brauche, ich kann mir vorstellen, dass ich damit Bilder mache. Aber bei dem Pin, und der Pin ist ja 100% Voice und ich erschrecke mich immer im Auto, wenn Siri auf einmal angeht und ich nichts von Siri möchte.
Ich vermute so ein bisschen, wenn er zwei Kameras hat, könnte er auch eine Gestensteuerung beinhalten. Zumindest eine einfache. Nicht so krass wie die von Meta, aber vielleicht ist es nicht nur Voice, aber wird überwiegend Voice sein. Das stimmt schon. Na gut. Wir machen mal weiter mit großen Innovationen. und gehen in die Schweizer Alpen. Und zwar ist Elon Musk, nachdem er keine Möglichkeit ausgelassen hat, das Event zu schmähen, dann doch nach Davos geflogen zum World Economic Forum, um sich von Larry Fink interviewen zu lassen und hat dort einige Thesen gemacht. Die Haupt-Headline ist neben, es wird mehr Roboter als Menschen geben und sowas, vielleicht gar nicht so fraglich ist langfristig, aber natürlich gute Headlines macht, hat er angekündigt, dass Teslas Robotoxys, ich finde Toxys eigentlich gut, lassen sie Robotoxys nennen, also Teslas Robotoxys, die Swastikas, werden widespread in the US sein bis zum Ende 2026. Also binnen dieses Jahres werden die Tesla Robotoxys weit verteilt in den USA aktiv sein. Außerdem, fairerweise, hat man jetzt die ersten Autos in Austin, Texas tatsächlich, lässt man ohne Fahrer fahren. Nicht alle, sondern nur einige der in dem abgegrenzten Bereich von Austin fahrenden. Autos lässt man jetzt nach und nach ohne Fahrer fahren oder ohne Oversight-Fahrer. Ansonsten ist der Rollout von Teslas Robotaxi-Flotte noch eher langsam, würde ich sagen. Wer statt großen Ansagen tatsächlich weiterhin Fortschritte macht, ist Google Waymo oder Alphabet Waymo. Die sind jetzt nämlich in der sechsten Geografie unterwegs. Sie sind ja so in der Bay Area und auch in Austin schon aktiv und dieses Jahr soll jetzt hinzukommen Dallas, Denver, Detroit, Houston, Las Vegas, Nashville, Orlando, San Antonio, San Diego und Washington. Miami ist jetzt aber die nächste Location, die bereits eröffnet wird. Damit sind sie in sechs Städten bereits aktiv und sammeln fleißig Meilen. und Erfahrung.
Wir haben ja in einer unserer Groupchats eine Nachricht bekommen, dass wir unbedingt nach Davos sollten. Sollen wir das nächstes Jahr machen? Bist du dabei? Roadtrip Davos mit dem Zug?
Müsste mich jemand für bezahlen, ehrlich gesagt. Also es ist eine beeindruckende Dichte an so mächtigen Menschen und so, aber... ich habe so dieses Fandom oder Fanboying nicht so stark. Ich kann mir das genauso gut zu Hause aus dem Sofa anschauen, muss nicht für irgendwie 1500 Euro im Hotel schlafen und in der Kälte da rumlaufen. Ich verstehe jeden, der das irgendwie total interessant findet oder für den das so ein Bucket-List-Item ist, ist total nachvollziehbar. Normalerweise kommt man den Menschen nicht so nah, ohne Personenschutz und so weiter. Mich selber schockt das ehrlich gesagt relativ wenig. Bin ich aber einfach nicht der Typ für. Wenn jemand mir da Geld zahlen würde, irgendwas zu sagen, was ich nicht glaube oder glaube, dass das für irgendjemand interessant wäre, dann würde ich bestimmt da hinfahren, aber... Ich würde das nicht auf eine Kosten hinfahren. Kannst du aber gerne machen und du kannst unser rasender Reporter aus Davos sein. Und mal das Käsefondue testen, das soll nicht so gut sein, habe ich schon gehört. Ohne dir den Trip vermasseln zu wollen.
Ja, das wäre auch das Einzige, was ich wahrscheinlich machen würde. Ich würde mich ums Essen kümmern und schauen. Irgendwann verschiedene Essentesten. Aber ich bin auch... Ich bin echt inspiriert davon. Also ich finde, es fehlt so die, es gab jetzt so ein, zwei, drei Talks, die vielleicht so ein bisschen inspiring waren, aber es ist ja schon irgendwie eine orangene Clownshow da aktuell und solange das so da ist, habe ich da eigentlich überhaupt keinen Bock hinzufahren.
Ja, ich meine, es ist, wenn du die Nachrichten liest, wie gesagt, die Big Tech Leute nutzen es quasi als PR-Event, um Ankündigungen zu machen und ihre Aktienkurse zu trennen. Wo da jetzt unsere Gesellschaft weiterentwickelt wurde, zumindest im News-Coverage, sehe ich das nicht, ehrlich gesagt. Wo da jemand mal radikale neue Vorschläge gemacht hat. Im Gegenteil. Es gab eine Zeit, wo man da überlegt hat, wie die Menschheit irgendwie zusammen vorankommen könnte mit Kollaboration. Aber davon ist ja jetzt gerade weit entfernt. Sondern man verbückt sich irgendwie vor Musk, vor Trump. Ich weiß nicht. Es ist auch nicht so, dass ich dagegen bin. Die sollen das schon machen. Es ist immer gut, wenn Menschen reden, sich treffen, austauschen. Ich bin total dafür. Für mich persönlich ist es trotzdem nicht so exciting, wie man vielleicht vermuten würde.
Und dann habe ich noch eine Frage bezüglich Greenland, Iceland und so weiter.
Also es kann da wahnsinnig schlechte Rede und alles, aber diese Unsicherheit... 80 Minuten lang hat mir jemand geschrieben, stell dir mal vor, du musst 80 Minuten lang dem Spackhofer zuhören.
Es ist ja so, dass die Märkte irgendwie hoch, runter, hoch, runter. Wer... Verdient da denn am meisten? Also irgendjemand muss da im Hintergrund sitzen und sagen, lass uns maximale Unsicherheit machen, damit wir uns hier die Taschen voll machen. Also entweder ist es das oder es ist lass ablenken von den Epstein-Files. Aber das kann ja nicht wahr sein.
Ja, es gibt so zum Beispiel auf X-Accounts, die das ganz gut nachvollziehen, also dass es so ein gewisses Pattern innerhalb von einer Woche gibt, also dass Trump am Freitagabend, wenn die Märkte geschlossen sind, irgendwas Irres macht. Wenn die Future-Märkte öffnen, wird das so ein bisschen getradet und dann nimmt er die Gefahr oder die Verwirrung, die Unsicherheit wieder so ein bisschen raus und Leute können quasi zweimal in eine Richtung oder zweimal in die entgegengelaufene Richtung traden und theoretisch sehr reich damit werden. Es gibt auch dieses Beispiel mit den venezolanischen Bonds zum Beispiel, also die Anleihenmärkte, die dadurch stark beeinflusst wurden. Es ist natürlich eine Unterstellung, sofern das nicht nachgewiesen werden konnte, mit einer Ausnahme vielleicht, oder mindestens einer Ausnahme, dass Trump ja im Oval Office mal, so Finance-Leute eingeladen hatte und mehr oder weniger mit ihnen zusammen gefeiert hat, wie sie die Märkte manipuliert haben und dass es noch gut gelaufen ist und seine Freunde damit ein paar, also da hat er ja wortwörtlich, er hat ein paar hundert Millionen gemacht, er hat zig Millionen gemacht, er hat ein paar Milliarden gemacht, so ungefähr, wenn ich es richtig erinnere. Das heißt, da machen sie ja gar keinen so großen Hehl raus. Wie gut das abgesprochen ist, weiß man ja nicht, sozusagen. Aber den Eindruck erweckt er schon. Dieses Shock and Awe, dass du so Panik machst und dann aber auf einmal wieder unheimlich moderiert wirkst und das zurückziehst, das scheint System zu haben. Aber das sollen Trump-Versteher erklären, was die Strategie dahinter ist. Um das abzuschließen, Elon Musk, sein Auftritt ansonsten hat er gesagt, KI könnte Anfang 27 spätestens schlauer als die meisten Menschen sein. Finde ich gar nicht so abwegig. Eher langweilige Hypothese. Jetzt kommt er eher auf die Definition an. In vielerlei Hinsicht ist es ja schon und trotzdem eben nicht komplett. 2030, 31 in fünf Jahren. Smarter than all of humanity collectively. Halte ich auch für gar nicht so diskussionswürdig. Robots outnumbering humans. ist auch vollkommen klar, dass es irgendwann mehr Roboter, also wenn du Autos, Saugroboter, humanoide Roboter, Produktionsroboter, Lieferroboter zusammenzählst, bin ich relativ sicher, dass es mehr Roboter als Menschen geben würde. Er möchte natürlich den Eindruck erwecken, dass es sich dabei um Tesla Optimus Roboter handelt, die er, das ist wieder eine spannende Hypothese, bis Ende 2027 an normale Haushalte verkaufen wird. Wer mit mir ohne Polymarket dagegen wetten möchte, immer her mit eurem Geld. Also vielleicht verkauft er sie, dass sie dann aber nützlich sind. Verkaufen heißt wahrscheinlich, du kommst auf eine Warteliste, so wie bei den ersten Teslas, darfst 10.000 Dollar anzahlen, um dann eventuell 2031 deinen funktionierenden Optimus zu bekommen. Dass das 2027 startet, das könnte ich mir sogar vorstellen, dass die ersten Optimus 2027 an Privathaushalte ausgeliefert werden. Da würde ich mal 1,50 Euro dagegen wetten. Er hat sein ganzes Mars und Space. Wie gesagt, bei Mars wissen wir, dass er da zurückrudert inzwischen. Der Mars ist ihm nicht mehr wichtig auf einmal. Inzwischen findet er Data Center und Space. Spannender hat nochmal erklärt, warum das so spannend ist. Ich glaube, das ist vor allem die IPO-Story für SpaceX, soll das sein. SpaceX wächst im Moment relativ langsam. Ein beeindruckendes Unternehmen. Hat die Weltraumlogistik revolutioniert, disruptiert. Ich will das überhaupt nicht schmälern, ich halte aber die Data Center in Space Geschichte inzwischen für die nächsten zehn Jahre zumindest für wirtschaftlich untragbar und unsinnig. Das hängt unter anderem daran, dass... Die Solarmodule werden eventuell fünfmal effizienter, weil die Sonne länger scheint. Gleichzeitig kann man jetzt aber nicht so ein chinesisches Solarmodul einfach ins All packen, sondern die Solarmodule, die zum Beispiel an der International Space Station dran sind, sind um ein Vielfaches, also Faktor 20 oder so teurer als normale Solarpaneele oder Faktor 100 glaube ich sogar, weil sie natürlich auch der Strahlung im All standhalten müssen. Ansonsten ist da ganz schnell Ende Gelände. Sowohl mit den Modulen als auch mit den Chips, die alle sind nicht auf die Strahlung im All ausgelegt. Die Wärmeableitung über Radiatoren würde wahrscheinlich die zwei- bis dreifache Fläche an Solarpanelen, würdest du nochmal an Wärmeableitung brauchen. Also du hast einen Chip, der braucht vielleicht ein ganzes Solarpanel und das Solarpanel bzw. der Chip braucht außerdem ein Komplex, der drei- bis viermal so groß ist wie das Solarpanel. um dann die Hitze abzuleiten. Und auch das ist wiederum anfällig eventuell für Strahlung. Und dass das alles inklusive Transport günstiger werden soll, als das irgendwo auf die Erde zu stellen und hier mal zu überlegen, wie wir günstigen Strom hinbekommen, ich glaube, das wird noch sicherlich nicht unmöglich, aber es wird eine Weile dauern. Aber es ist natürlich eine geile Story für SpaceX. Wie gesagt, Amazon und Blue Origin erzählen das nicht. Andere experimentieren damit, sagen aber auch, dass es Forschung ist in Google und so weiter. Ich glaube, niemand glaubt, dass er günstiger KI im Weltall in den nächsten fünf Jahren produzieren kann, als es heute ist. Während Elon Musk irgendwie von zig Gigawatt spricht, die er da in den nächsten Jahren schon errichten möchte. Die übliche falsche Timeline ist, dass das irgendwann mal passiert, kann ich mir gut vorstellen. Dann gehen wir so ein bisschen in die M&A und Antitrust-Corner. Relativ überraschender Deal. Es gibt in den USA ein Fintech, was auf Firmen spezialisiert ist, namens Brex. Brex ist selber keine Bank, sondern ein Fintech, was eine Bank im Rücken hat, wenn ich es richtig verstehe. Das ist aber ermöglicht, so Firmenkreditkarten und Ausgaben besser zu organisieren. So ein bisschen wie, keine Ahnung, vielleicht Konto oder Bank oder wie die europäischen Alternativen da heißen, wobei die, glaube ich, teilweise eine Banklizenz haben. Die werden jetzt übernommen für immerhin 5 Milliarden von Capital One. Capital One ist eine noch relativ junge Bank, ich glaube in den 90ern gegründet, damals mit Konsumentenfokus, wenn ich mich richtig erinnere, stark im Kreditkartengeschäft gewesen haben. Discovery, das ist das viertgrößte oder einfach man könnte auch sagen das kleinste Kreditkarten-Netzwerk, übernommen nach Visa, Mastercard und Amex. Oder nicht Discovery, sondern Discover heißt es natürlich, die Discover-Karten. Das wäre natürlich ziemlich beschissen, wenn du als Brax-Kunde jetzt demnächst eine Discover-Karte bekommst, statt einer vernünftigen Kreditkarte. Wir werden sehen. Ich finde es ein bisschen auch einen enttäuschenden Exit. Glauben wir, dass Brax jetzt unter Capital One schneller wächst und die Banking-Branche revolutioniert? Vermutlich eher nicht. Da halte ich die Entwicklung in Europa tatsächlich für besser, wo man glaube ich inzwischen davon ausgehen kann, dass irgendwo zwischen zwei Drittel und drei Viertel der neuen Accounts, sei es Firmenaccounts oder Konsumenten, Konsumentinnen, junge Konsumenten insbesondere, die halt direkt zum Fintech gehen und die Sparkasse, wenn man so möchte, oder das erste Jugendkonto, das erste Konto verkaufen. skippen und sehr früh ihre Firmenkonten oder privaten Konten eigentlich bei Revolut N26, Trade Republic und so weiter, was auch nachvollziehbar ist, glaube ich, starten. In den USA scheint es jetzt erstmal so, als wenn das hier zumindest teilweise einer der größeren Player weg konsolidiert. Brexit hat immer sehr viel Werbedruck gehabt, hatte ich das Gefühl. Oder haben einfach viel Podcast-Gewerbung gemacht und deswegen habe ich es oft gehört. Aber ja, Exit für 5 Milliarden, Es gibt natürlich andere ähnliche Services, die da sicherlich weiter probieren werden. Mal schauen, ob die dann verkauft werden. Es gibt ja auch einen ganz neuen Ansatz von dem Andrew Gründer Erebor, so eine Crypto First Banking der nächsten Dekade zu bauen. Also da ist noch ausreichend Luft und Musik drin, einfach auch durch die schiere Größe des Financial Marks oder des Banking Marks.
Ist das schon crazy, dass du sagst, bei einem 5-Milliarden-Exit, dass das jetzt nicht so eine Erfolgsgeschichte ist?
Ja, aber ich war nicht excited. Ich weiß nicht warum. Ich würde bei einem US-Fintech mehr erwarten, ehrlich gesagt. Aber achso, um das einzuordnen, genau, das hatte ich natürlich nachgeschaut, die hatten aber auch nur 13 Milliarden Assets under Management, das ist natürlich relativ wenig und die haben sie halt genau genommen nicht under Management, sondern die sagen das halt so, they've overseen 13 billion in deposits held at partner banks and money market funds. Sie haben geholfen mitzumanagen oder mitzuanalysieren 13 Milliarden, die sie dabei selber als Bank noch nicht mehr verwaltet haben, weil sie ja keine Bank sind. Also das Unternehmen war vielleicht schnell wachsend zuletzt oder vielleicht war es eine Bedrohung für einzelne Banken. Aber man kann jetzt nicht sagen, dass sie einen großen Impact hatten mit 13 Milliarden an der Management. Das ist am US-Markt gemessen schon noch relativ klein, würde ich behaupten. Und dann gibt es nochmal News von OpenAI und der im weitesten Sinne Monetarisierung, könnte man sagen. Im Moment finanziert sich OpenAI hauptsächlich durch einerseits eure ChatGPT-Abos, falls ihr eins habt, um die 5% oder vielleicht ein bisschen höherer einstelliger Prozentsatz der Nutzerzahlen für ChatGPT, mehr als 90%. zahlen nach wie vor nicht dafür. Natürlich muss man den Rest den Nutzer auch irgendwie monetarisieren. Daneben gibt es noch das API-Geschäft mit Großkunden, wo man für API-Anfragen, also für einzelne KI-Anfragen oder Nutzung der Modelle Geld verdient. Man möchte natürlich aber auch versuchen, die anderen 90% der Konsumentinnen und Konsumenten zu monetarisieren und mit dem Geld zu verdienen. Über den Umweg Shopify ist jetzt bekannt geworden, dass man für diese Merchant- und E-Commerce-Produkte wohl eine Provision von 4% verlangen wird. Zumindest kommuniziert das Shopify an seine Merchants und Shopify sagt, dass das Geld ist, was nach meiner Lesweise zu 100% an, man könnte überlegen, ob Shopify sich selber da noch einen Cut nimmt, Shopify erledigt weiterhin das Payment und so, dafür bekommen sie zusätzliche Gebühren, aber bis zu 4% der Verkäufe oder steht gar nicht bis zu, sondern 4% der Verkäufe sollen an Chat-GPT gehen, also an OpenAI. Das habe ich ja genauso vorausgesagt, also es wird trotzdem auch ein Werbemodell geben, insofern ist es nur halbrichtig, aber für den E-Commerce zumindest wird es ein Affiliate-Modell oder Revenue-Share-Modell sein und genau das kommt jetzt hier natürlich. Das heißt, OpenAI könnte an Verkäufen über Shopify 4% des Umsatzes einkassieren. Das würde, wenn OpenAI sehr groß werden würde oder dominant im Chatbot-Bereich natürlich schon wieder so eine Wegelagerei-Gebühr fast sein oder so eine KI-Tax, die Merchants dann zahlen müsse. Fairerweise muss man auch sagen, dass 4% Vertriebskosten gemessen an Meta oder Google wahrscheinlich relativ günstig ist. Also die meisten Shops würden sich freuen, wenn sie nur 4% des Umsatzes an Werbung ausgeben müssen. Das kriegst du vielleicht noch mit Preisvergleich irgendwie bei einem Ideal oder so geschlagen, würde ich vermuten, aber dass du bei Meta oder Google... für 4% Marketing Ratio signifikant Umsätze machen kannst, glaube ich nicht. Das sieht man ja auch, wenn man in die Zahlen guckt von den großen publicly listed E-Commerce Firmen, irgendwie einem Etsy, einem Wayfair, einem Zalando oder About You oder jetzt die Kombination aus beiden, dass die deutlich höhere Marketingquoten haben. Das heißt, wenn du hier einfach für 4% verkaufen könntest, wäre das erstmal ein No-Brainer. Es droht natürlich auch das Szenario, dass diese 4% irgendwann mal Richtung 10% Das heißt, es könnte mal deutlich teurer werden. Später, die Affiliate-Provisionen im E-Commerce liegen oft so nach Produktgruppen differenziert. Also es gibt Produktgruppen, wo es schwer ist, 4% zu bezahlen, ehrlich gesagt. Also ich sage mal, beim LCD-Fernseher oder Computermonitor, da 4% Marge rauszuholen in einem sehr kompetitiven Bereich ist schwer. Wenn du aber über einen Shopify-Shop jetzt Eiweißpulver verkaufst, dann, ja, wie läuft das eigentlich? Wie geht es dir? Super.
Ich habe wieder Muskelkater.
Gestern. Ich sehe noch nichts, außer dass dein Gesicht immer mehr in die Richtung geht, der prominenten Influencer.
Wann kommt Schnörriss? Schnörriss nicht, aber ich habe schon gedacht, Hals-Tattoo kommt jetzt bald.
Oder so eine Mütze mit Arschhaaren vorne drin. Das fände ich immer das Geilste. Wenn du kommst mit einem Basecap und da sind vorne eingerollte Po-Haare drin. Dann setzt du das ab und die Haare sind mit dem Basecap weg. Wenn du das irgendwann mal machst, dann Insta 100.000 plus.
Ich sag dir, ich sag dir, aber diese Haaren-Nummer, also ich glaube tatsächlich, dass wir und Weste, wir werden irgendwann, werden wir so einen Haare-Deal machen. Hast du die Nachricht auch bekommen von irgendjemand, der uns da Produkte schicken möchte?
Egal. Wie gesagt, ich glaube, das habe ich ja beim OMR-Podcast gesagt, ich glaube, das ist ein Riesenmarkt, ein zig Milliarden Dollar Markt, glaube ich. Und man sieht ja selbst, Produkte, die jetzt einigermaßen erforscht sind, mal positiv formuliert, lassen sich schon relativ gut verkaufen. Ich finde es dann doch besser, wenn es ein paar Studien an Menschen gibt, die dann auch das schon positiv belegen. Und so lange bin ich dann auch noch bereit zu warten und zur Not. Muss ich halt lustiger sein oder more kindness express?
Also Scott Galloway Hörbuch gerade laufen oder was?
Aber ich habe mir sagen lassen, dass er das sagt.
Aber das ist eigentlich ein ganz guter Proxy. Also ich würde darüber nachdenken, wenn ich das Resultat bei Scott Galloway und oder Jeff Bezos sehe. Wenn die auf einmal eine Haarpracht wieder haben, dann glaube ich, dann kann man es machen.
Elon Musk hat schon... Ey, weißt du was? Ich weiß gar nicht, ob man darüber ja zu Gossip sollten, aber ist dir schon mal aufgefallen, dass Elon Musk so eine Narbe am Hals hat? Nee. Das ist in dem Davos-Video, ich habe das noch nie gesehen, ehrlich gesagt. Ich weiß nicht, ob er die sonst wegschminken lässt oder so, oder ob ich nicht drauf geachtet habe. Der hat hier so eine Narbe, die typischerweise, würde ich sagen, auf eine Theroid, was ist das, wie heißt die Drüse am Hals? Oh Gott, schon wieder komplettes Blackout. Wie heißt denn die? Mir liegt es auf der Zunge. Das ist lustig, dass du es auch nicht weißt. Ich muss wirklich übersetzen, oh Gott. Die Schilddrüse ist es natürlich. Ja. Genau, Schildi. Also er hat so eine Name, die so auf so eine Schilddrüsen-OP schließen lässt. Er selber, da habe ich mal geguckt, ob das schon diskutiert wurde, da wird tatsächlich viel drüber spekuliert. Er selber sagt, aber er hat sich irgendeinen Wirbel, also er hat sich beim Sumoring, er hat mal so einen Sumorings-Stunt gemacht, das war vor, glaube ich, 5, 6 Jahren, wenn du dich noch erinnerst. Dabei soll er sich so irgendeinen Halswirbel perrenkt haben. Da würde ich mal vermuten, am Halswirbel, den würde ich jetzt nicht von vorne durch die Speiseröhre operieren. Aber, aber, who knows, who knows. Ich denke, das würde man so minimalinvasiv ein bisschen mit kleineren Geräten machen. Aber er hat sich da die halbe Kehle für aufschlitzen lassen, wenn das stimmt, mit seinem Halswirbel. Ich glaube, für den gecontemplated... Ja, auch nur Laie, aber... Wenn sich das ein Endokrinologe mal anschauen würde, ich würde behaupten, es sieht eher nach einer Schilddrüsen-OP aus. Was dann aber komisch wäre, dass er danach, normalerweise wird man danach, glaube ich, zumindest wenn man die richtigen Medikamente nimmt, eher ausgeglichener und nicht, naja. So, wir machen mal weiter.
Lass mal kurz bei E-Commerce bleiben. Ich habe gerade mal hier meine AI des Vertrauens gefragt, ob ich Second Shot Golf-Produkte kaufen könnte. Was denkst du ist die Follow-Up-Frage, damit ich weiter mit Chatty chatte?
Du hast was gefragt?
Ob ich Produkte von Second Shot kaufen könnte. Dann listest du dir so ein paar Produkte auf, die halt in dem Shopify-Shop sind und dann...
Möchtest du deine Kreditkarte bei mir geben, sodass ich Produkte direkt einkaufen kann für dich?
Möchtest du, dass ich nach aktuellen Rabattcodes suche?
Ja, da freut sich der Merchant. Das kommt dann auf die 4% leider noch oben drauf.
Genau.
Also, Obacht. Wobei, ich bin ja dafür, dass wir Agenten haben, die wirklich die Zwecke des Konsumenten und der Konsumentin vertreten. Eigentlich finde ich das ja gut. In dem Fall... ist es prinzipiell gut, aber das macht das ganze System E-Commerce und quasi Agent E-Commerce natürlich gleich wieder so deutlich schwerer, dass daran auch noch irgendjemand eventuell Geld verdient. Okay. Wir bleiben noch bei OpenAI und dem Thema Monetarisierung. Und zwar hatte ich die Presse überschlagen mit einer sehr plakativen Headline, OpenAI plans to take a cut of customers' discoveries. Also das, so ungefähr OpenAI möchte jetzt, wenn sie gute Ideen für den Kunden entwickeln, da Geld von haben. Fairerweise muss man sagen, auch das ist in Davos passiert. Die CFO Sarah Fryer hat darüber gesprochen. Sie meint aber konkret Forschung im Life Science Healthcare Bereich. Also wenn ein Pharmakonzern mit der Hilfe von OpenAI einen großen Durchbruch machen sollte bei der Forschung. Da können wir auch darüber nachdenken, ob man das per Revenue Share auch refinanzieren kann. Das finde ich ein bisschen wild. Also es wirkt natürlich, warum solltest du, wenn du es mit Konsumenten tun kannst, warum solltest du es nicht auch da machen? machen. Ich finde es ein bisschen wild und vielleicht unbedacht, ehrlich gesagt. Also wenn man davon überzeugt ist, dass die Software gut ist, dann würde jede Firma sie natürlich kaufen wollen und nicht die Erfolge aus der Forschung eventuell teilen. OpenAI möchte ja auch nicht die Verluste aus der missglückten Forschung tragen, nehme ich an. Und außerdem glaube ich, ist es am Markt nicht durchzusetzen, weil du würdest ja Konkurrenten haben, die es als Fixpreis anbieten. Also OpenAI sagt, wir geben Novartis oder irgendwelchen forschenden Arzneikonzernen unsere Software kostenlos, unseren Research Assistant. Und dafür wollen wir aber 20% des zukünftigen Gross Profit haben. Ist eigentlich relativ absehbar, dass Entropix sagt, hier bei uns zahlst du eine Flat Free, du zahlst 20.000 Dollar im Jahr oder was weiß ich, vielleicht 200.000 oder 2 Millionen Euro. Dafür kannst du damit forschen, wie du willst. Da bist du nur ein gewisses Maß Tokens produzieren. Darüber hinaus fallen nur noch Tokenkosten an mit einem gewissen Cost-Plus-Calculation. Ich glaube nicht, dass sich das so durchsetzen lässt. Ehrlich gesagt. Und allein der Aufwand dann zu tracken, welches Revenue es zu verteilen gäbe und so. Bisschen wilde Hypothese. Bin gespannt, ob sie da wieder selber zurückrudert oder zurückgerudert wird. Ich glaube zumindest nicht daran, dass das so kommen wird. Aber Man muss sagen, sie ist die CFO und wenn sie das sagt, dann gibt mir schon wieder so ein bisschen das Gefühl, dass sie nicht ausreichend Monetarisierungsmöglichkeiten sehen, um ihre ambitionierten Pläne zu schaffen und deswegen hier relativ wilde Ideen in den Markt spielen, wie man eben doch noch Umsatz machen könnte, selbst mit Unternehmen, die erstmal für die Software nicht zahlen wollen. Dann bleiben wir im E-Commerce. Es hat auch nicht so viel Aufsehen erregt, aber es gibt jährlich einmal im Januar den sogenannten IPC, das ist die International Post Corporation, den IPC Cross Border E-Commerce Shopper Survey, eine sehr einfach benannte Umfrage. Da befragt diese internationale Postvereinigung. Konsumenten insgesamt 31.000 Stück, aber in 37 Ländern. Also die Stichproben sind dann pro Land nur noch 100 bis 1.000 Leute groß. Das muss man schon mal vorweg sagen. Das ist dann so an der Grenze der statistischen Signifikanz, würde ich mal vorsichtig sagen. Die fragen Sie quasi, welche Services Sie am meisten nutzen. Und die Headlines, die die wenigen Medien, die darüber berichten, nutzen, beziehungsweise die IPC selber sagt, Temu now accounts for a quarter of cross-border e-commerce. Temu wäre jetzt ein Viertel des cross-border e-commerce. Ich weiß nicht, würde ich da mal sagen. Das kommt mir hoch vor. Teilweise, wenn Medien darüber schreiben, die lassen das Wort cross-border dann gleich auch noch weg. Spätestens dann wird es unseriös und gefährlich, weil das ist natürlich nicht so, dass Temu irgendwie... AliExpress, Shein mit etwas weniger als 10%, Ebay mit 5%, Zalando mit 3% überraschenderweise, Vintage und Wish mit 1% kommt da noch. Also das Thema genauso viel wie Amazon macht, ist auf Gesamt-E-Commerce-Logik natürlich eher unwahrscheinlich. Ich könnte mir vorstellen, dass es nach Anzahl der Chipmints steht, stimmt, aber nicht nach Warenwert. Und wie gesagt, es geht hier nur um Cross-Border E-Commerce. Da muss man jetzt ein bisschen überlegen, wie gut Interviewte einschätzen können, was Cross-Border E-Commerce ist und was nicht. Wenn ich in Deutschland bei Amazon bestelle, ist das in den allermeisten Fällen kein Cross-Border E-Commerce. Nach meinem Verständnis zumindest. Deren genaue Definition steht hier leider nicht. Deren Definition ist Cross-Border E-Commerce. Punkt aus Ende. Aber ich würde nicht vermuten, dass Temo so groß ist wie Amazon. Vielleicht nach Anzahl der Pakete, nach Nutzungsintensität durch Menschen, das Volumen, was gesteuert wird. Und dann darf man eben nicht vergessen, dass Amazon noch den ganzen Domestic-Markt überall, wo sie Niederlassung haben, zusätzlich haben. Und insgesamt ist Temo, würde ich behaupten, ich wollte dazu noch einen Post machen, das lässt sich inzwischen eigentlich relativ gut nachvollziehen. Also Temo ist Eigentlich wirkt absolut stagniert in vielerlei Hinsicht, wenn man sich Zahlen anschaut. Und Shein ist wirklich im Zusammenfall begriffen, was Nachfrage und Traffic angeht. Also den Börsengang bin ich gespannt, ob wir den noch sehen. Meine Prediction war ja eher nicht. Muss ich nochmal posten, dass man eigentlich ganz gut, wir haben Peak, Shein und Temu glaube ich ganz gut gecallt, würde ich ausnahmsweise uns mal selber loben. Das hier lässt jetzt trotzdem, dieser IPC Report sieht eben Temu noch kleine Markteinteile gewinnen, während Amazon eigentlich gleich bleiben, stagniert könnte man sagen. Die waren am Höhepunkt mal bei 28%, sind jetzt bei 24%. Das ist jetzt auch nicht dramatisch. Shein steht hier immer noch konstant mit 9 Prozent, weitet zumindest auch die Marktanteile nicht aus. Das kann man auch relativ klar sagen. Und dann, wir hatten letzte, wir bleiben noch kurz bei Temo, wir hatten letzte Woche darüber berichtet, dass Temo-Angestellte sich Faustkämpfe mit den Regulatoren in China in den Lagerhäusern liefern. Jetzt kommt die zweite News, die eine gewisse Regulatory Scrutiny bei Temo unterstellt. Und zwar hat man in den türkischen Büros von Temu, gab es jetzt auch eine Razzia am Morgen des 21. Januar, das ist der Mittwoch dieser Woche. Die Agentur Yikai schreibt, dass die türkischen Offices von Temu oder Pindudu da quasi geratet, also eine Razzia gemacht wurde. Was der Verdacht ist, ich nehme an, da geht es um Steuer- oder Zollangelegenheiten, eventuell auch um unsichere Waren, wobei ich glaube, dass das zumindest in der Türkei kein so großes Problem wie in Europa ist, aber da mehrt sich der Widerstand. Die Türkei haben mittelbar natürlich auch einen eigenen Player im Rennen, beziehungsweise war es mal ein eigener Player. Trent Yol gehört inzwischen aber, glaube ich, auch zu Alibaba, wenn ich mich richtig erinnere. Ansonsten war das eigentlich so ein bisschen der Vorläufer der Temus und AliExpresses oder mit AliExpress. Und so weiter. Und dann letzte News aus dem E-Commerce. Reuters berichtet, dass Amazon weitere Entlassungswellen plant, beziehungsweise die Durchsetzung einer vorher angekündigten Entlassungswelle. Man hatte ja mal 30.000, das sollen 10% der Corporate-Worker sein, angekündigt letztes Jahr. Dann hat man im Oktober die Hälfte, ungefähr 14.000 White-Collar-Jobs gehen lassen. Und nächste Woche, also in der letzten Januarwoche, sollen höchstwahrscheinlich der Rest, also nochmal 14.000 bis 16.000 Menschen, ihren Job verlieren. Bei Amazon glaubt Reuters bereits erfahren zu haben. Wie gesagt, das ist in der Höhe eigentlich zuvor schon angekündigt worden, nur noch nicht durchgesetzt worden. Das ist natürlich auch nicht in allen Ländern so einfach, einfach Tausende von Leuten gehen zu lassen. Muss man dann schauen, wie stark sich das tatsächlich materialisiert nächste Woche oder ob es dann noch Korrekturen oder neue Zahlen dazu gibt. Was man ja relativ klar gesehen hat in Prognosen, ist, dass Amazon eigentlich seinen Umsatz verdoppeln möchte und dabei die Anzahl der Menschen konstant halten. Das funktioniert in der Logistik natürlich durch Fortschritte bei der Robotik. Ich glaube, das ist zumindest tendenziell nicht absurd zu glauben, dass man die doppelte Anzahl der Pakete auf Sicht von vier bis fünf Jahren mit der gleichen Anzahl Menschen handeln kann, weil sowohl auf der letzten Meile als auch im Warenhaus immer mehr Robotik Anwendung findet und Amazon auch schon führend ist. Und im Corporate-Umfeld ist Amazon halt auch sehr führend dabei, nach eigenen Angaben zumindest, für Coding-Bots zu nehmen. Hier wird von HR gesprochen, sogar von AWS gesprochen. teilweise. Für Amazon Aktionäre, wir haben ja gesagt, Amazon ist relativ günstig bewertet und könnte besser laufen dieses Jahr. Für Amazon Aktionäre könnte das zwei mögliche Szenarien beinhalten. Es kann natürlich sein, dass Amazons Geschäft derzeit schlecht läuft und sie deswegen auch cutten. Prinzipiell sind es Stellenkürzungen, aber auch etwas, was die Börse ganz gut findet. Also wenn man nicht davon ausgeht, dass es daran liegt, dass das Geschäft schlecht läuft, mag die Börse natürlich Kostensenkungen oder Kostenreduktionen. Und dann könnte das auch eine gute News sein. Warum vielleicht doch aber das Geschäft ein bisschen kränkelt oder so einen kleinen zusätzlichen Informationspunkt, über den ich heute Morgen im Posteingang gestolpert bin, ist, ich hatte ehrlich gesagt von dem Programm, obwohl es das schon ein paar Monate gibt, nichts gehört, aber bei Amazon gibt es ein Programm, das heißt Creator Rewards. Das ist ein bisschen das Influencer Affiliate Marketing, was sie sich von Temo angeschaut hat. Ein Affiliate Programm hat Amazon schon als einer der ersten vor Jahrzehnten gehabt. Aber inzwischen heißt es Creator Rewards und da gibt es gerade quasi 3% Extraprämie Also so gestaffelt, aber ich glaube bis zu 3% für Verkäufe bis zum 31. März. Und das riecht natürlich so ein bisschen nach, ich möchte hier das Q1-Geschäft ein bisschen pushen im Retail. Und deswegen zahlen wir Creator jetzt 3% mehr, um vielleicht auch der Temo-Konkurrenz ein bisschen Einhalt zu gebieten. Ob das auf Probleme im Retail-Geschäft hinweist oder einfach nur eine strategische Initiative, man weiß es nicht, aber ich wollte es mal erwähnt haben, weil es eine relativ hohe Zusatzprovision wäre, wenn ich es richtig verstanden habe.
Ich habe schon gedacht, das ist was für unsere Scam-Corner. Als ich den Screenshot gesehen habe, habe ich gedacht, das ist irgendwas von Spotify, was ich nicht mitbekommen habe, weil das Design schon relativ ähnlich ist.
Ja, es kam an eine Adresse, mit der ich tatsächlich beim Amazon Partnerprogramm angemeldet bin. Man muss natürlich immer vorsichtig sein bei sowas, aber hier wird man gebeten, die Teilnahme an dem Programm zu aktivieren. Da fragt man sich natürlich, gib mir doch einfach das Geld, warum soll ich das aktivieren? Ansonsten muss man auch schon noch sagen, dass das Retail-Geschäft für Amazon nicht maßgeblich ist. Es ist natürlich der Boden, auf dem das schon wichtigere Marketplace-Geschäft und das noch wichtigere Advertising-Geschäft fußt. Insofern ist es nicht irrelevant, aber ob Amazon jetzt ein Prozent mehr oder weniger wächst mit dem eigenen Retail-Geschäft, ist gar nicht so wichtig. Aber es ist natürlich am Ende eine Wertschöpfungskette, an der andere Dinge dranhängen und deswegen... wäre der Enttäuschende natürlich trotzdem doof für die Entwicklung der Aktie. Ansonsten sind Kosteneinsparungen natürlich auch was Gutes. Wir beobachten das weiter. Ich sehe gerade, du hast da ja hier eine Offsite-Location als Hintergrund. Warum fällt mir das jetzt auf und warum hast du das gemacht?
Ich wollte mal wissen, wann du das checkst.
Ja, hat ein bisschen gedauert. Am Anfang war das Bild so schlecht, da konnte ich es gar nicht erkennen.
Wir brauchen dieses schnelle Internet.
Damit sind wir schon bei den Earnings. Du hattest mich letztes Mal gefragt, was ich von Netflix halte oder wie ich die Zukunft von Netflix, die nahe Zukunft einschätze. Ich habe gesagt, ich glaube, YouTube ist eine entscheidende Bedrohung und ich würde eher long Google, also die YouTube Mutter und short Netflix gehen. Das wäre ein guter Trade gewesen. Wissen wir jetzt aber erst hinterher. Damit kann ich auch immer falsch liegen. Also bitte sowas nicht traden. Aber ja, die Zahlen waren so ein bisschen mixed back. Also der Umsatz, wir gehen mal, ich habe es in die, ach schön, Jan hat alle Reiter wieder rot gemacht. Danke Jan. Netflix ist damit der erste ausgefüllte Reiter wieder. Und zwar konnte Netflix den Umsatz um 17,6% steigern. Das ist sogar mehr als in den Vorquartalen. Das heißt, Umsatzwachstum ganz solide. Aber man muss auch sagen, dass die Kosten relativ stark gestiegen sind. Im Marketing gibt man 14% mehr als im Vorjahr aus. Im Tech und Development Gibt man 15% mehr auf und bei General Admin 25%. Das sieht fast so aus, als hätte es vielleicht irgendeine Prämie oder ESOP gegeben oder eine Sonderzahlung, die ich jetzt nicht gelesen habe. Aber was Netflix selber bestätigt hat, ist, dass sie in Zukunft 10% mehr wieder für Content-Produktion ausgeben wollen. Wir haben in der Vergangenheit öfter mal beschrieben, Man kannte das so ein bisschen aus den Content Assets, Content Amortization und Content Production. Das sind Linien in den Assets, also dem Balance Sheet von Netflix, beziehungsweise im Cashflow Statements. Die haben wir im Sheet schon mit eingebracht, um das so ein bisschen zu verfolgen. Und so eine Kennzahl, die ich zum Beispiel gemacht habe, ist, was gibt Netflix eigentlich pro Nutzer an Content aus? Und dieser Wert ist von früher um die 150 Dollar gestiegen. mal gesunken auf nur noch um 107 Dollar, zum Beispiel vor einem Jahr. Also man hat einfach wirklich Geld gespart, weniger produziert pro Nutzer und so ein bisschen die Erntephase eingeläutet, wo man mit bestehenden Investitionen von um den 4 Milliarden pro Quartal einfach immer mehr Nutzer generiert. Und das ist ja der Operating Leverage, den das Modell eigentlich auch versprechen soll. Und jetzt erhöht man aber wieder signifikant. Die Content-Produktion lag jetzt dieses Quartal bei 5 Milliarden nach zuvor, so immer um die 4. Das ist gegenüber dem Vorjahr erstmal 14% mehr. Netflix selber sagt, sie rechnet mit 10% mittelfristig. Und pro Nutzer sind das jetzt auch wieder 140 Dollar. Also da gibt man schon deutlich mehr aus wieder. Und das zeigt vielleicht so ein bisschen, dass Netflix aufgewacht ist, dass mit so einer Sparstrategie man die Nutzer nicht mehr erhalten kann. YouTube ist, glaube ich, eine riesen Gefahr, die Nutzungszeit wegfrisst. Und um die relativ hohen Abogebühren inzwischen zu rechtfertigen, braucht man wohl einfach Premium-Content. Und Netflix hat, glaube ich, längere Zeit nichts Großartiges mehr geliefert. Sie kaufen hier und da was ein, haben Stranger Things, neue Staffel gemacht, dies und das. Aber jetzt geht man wie Investitionsmodus, das mögen dann aber natürlich die Investoren nicht. Und ich würde mal überlegen, Sekunde, wie ist Netflix so bewertet? Bist du noch bullisch für Netflix? Was ist dein Take? Nutzt du es noch? Würdest du es wieder nutzen? Glaubst du, es findet neue Nutzer? Werbefinanziert, funktioniert, ja, nein?
Naja, die beiden größten Content-Pieces der letzten Monate für mich waren einmal Hafti und einmal Didi. Und die waren beide auf Netflix.
Ja, okay. Und du glaubst, das ist wert, 300 Dollar dafür im Jahr zu zahlen? Für zwei Dokus?
Ne, das natürlich nicht. Aber am Ende ist es halt eine von denen. Ich finde, die plus Disney plus ist aktuell Cool Runners. Jetzt der Film mit den Bobfahrern, der lief auf Disney Plus. Cool Runnings, genau, der lief auf Disney Plus.
Deswegen, aber sonst, ja.
Amazon läuft halt so einfach mit. Das Problem ist, dass du Amazon und Apple manchmal einfach mitläufst und dann hast du da schon Content, den du gucken kannst.
Du bist natürlich jetzt auch ein bisschen privilegierter Audience. Bei dir laufen einfach Dinge so mit. Bei mir bestimmt auch. Ich will mich da gar nicht ausnehmen. Ich glaube, dass der durchschnittliche Markt inzwischen schon so aussieht, dass es Leute gibt, die ein Quartal im Jahr Netflix kaufen und mal alles was Neues, eben diese Dokus durchbingen. Dann vielleicht ein Quartal HBO oder Apple und ein Quartal Disney. Aber dass sie drei bis vier Streaming-Services zwölf Monate durchhören, wie das bestimmt bei unseren Hörern ein paar tun, aber ich glaube, das Modell ist schwerer und ich glaube, es hat einen Grund, warum Netflix aufgehört hat, Subscriber zu reporten, glaube ich. Wie gesagt, umsatzmäßig sieht das ja alles noch ganz gut aus im Moment bei Netflix. Aber ob ich gerade achtmal Umsatz zahlen würde, Profitmarge ist 24%, das ist natürlich nicht schlecht, die hat sich in der Vergangenheit verbessert, aber die Frage ist eben, ob die jetzt besser wird. Und das Glaube ich nicht. Das Modell hat einen tollen Operating Leverage. Wenn du den Content einfrieren kannst oder die Content-Investitionen einfrieren auf 4, 4,5 Milliarden, dann ist das natürlich nett. Und wenn du trotzdem Umsätze hinzugewinst, wenn das Gegenteil passiert, dass irgendwann die Umsätze stagnieren und du immer mehr Content ausgeben musst, um überhaupt noch Leute dabei zu halten, weil Menschen irgendwie mehr mit KI rumfummeln und mehr, wir wissen ja, alles konkurriert mit allem, mehr mit Social Media Zeit verbringen eventuell, wobei das ja zum Glück ein bisschen zurückgeht. Aber YouTube ist schon eine große Gefahr, glaube ich. Also ehrlich gesagt, würdest du mir Netflix wegnehmen? Ich würde es gerade nicht mehr so stark zumindest vermissen wie früher. Weil irgendwie mit der wenigen Zeit, die ich habe, schaue ich mir lieber zwei 20-Minuten-Clips auf YouTube an. Und der große Unterschied ist, wenn ich was auf YouTube gesehen habe, habe ich in der Regel was gelernt. Und nicht nur empty calories zugenommen, wie bei Social Media. Netflix ist natürlich so ein Zwischending. Man kann da natürlich auch super spannende Reportagen... Dokumentation und so sehen, ist die Frage, ob man das mal langfristig sozusagen überlegt, ob das vielleicht wieder eine schwerere Phase für Netflix wird. Und wieder schade, dass man YouTube nicht einzeln kaufen kann, sondern nur irgendwie dieses Gesamtpartikel von Google, wo ja, was einfach so ein Gemischladen ist aus einer Suche, wo wir nicht wissen, wo sich hin entwickelt, einem Werbemodell, was teilweise sehr stark bedroht ist, einem Cloud-Modell, was sehr spannend ist gerade, einem Waymo-Modell, was sehr spannend ist. Aber es funktioniert alles, es wird alles durch die Daten zusammengehalten und deswegen... Es gibt schon auch Gründe, warum es so zusammen funktioniert. Apropos Daten, ich sehe gerade die News haben wir aus Versehen, habe ich die geskippt. Und zwar ist jetzt offiziell Google AI Mode gestartet mit der Personal Intelligence. Also da, wo es ausgerollt ist, können Nutzer jetzt ausgerechnet Gmail und Google Fotos nutzen. für den Google-AI-Mode freigeben. Das ist Opt-in, das wird nicht automatisch gemacht. Man muss sich quasi dafür freiwillig melden. Und dann darf die Google-AI deine Fotos und Gmail nutzen, um dich noch besser zu beraten. Da ist jetzt die Frage, warum mein Gmail-Kontext hilft, mich besser zu verstehen, verstehe ich noch bei Fotos. Erklär mal, warum wird meine KI besser, wenn sie meine Fotos sieht?
Ich weiß, wo du gerne bist und so, was du gerne machst.
Was ich esse.
Welches Auto du fährst, eigentlich alles.
Welche Weinflaschen ich leer trinke. Ja, vielleicht. Ich glaube, es spielt eine Rolle. Also es ist guter Kontext. Ich glaube auch, es sind natürlich spannende Trainingsdaten. Wenn du davon ausgehst, dass wir so in einer Welt mit endlichen Daten jetzt sind, also die Daten, die man lernen kann, sind in den Modellen drin und neue zu bekommen exklusiv ist unheimlich schwer. Dann ist private Kommunikation natürlich wichtig. Also Google würde bestimmt sagen, sie trainieren darauf nichts und so. Es ist jetzt nicht, dass sie gesagt haben, wir wollen deine Daten, um unsere Modelle darauf zu trainieren. Vielleicht sagen sie sogar das Gegenteil. Ich würde es trotzdem gerne aus einer Datensicht mal betrachten. Private Kommunikation wäre natürlich spannend, um für einzelne Nutzer ein besseres Produkt zu bauen, aber auch eventuell um gesamte Modelle. besser zu machen. Man muss ja dafür die persönlichen Daten nicht missbrauchen, sondern kann auch so daraus lernen. Und Fotos, also du musst dich mal fragen, warum vor 15 Jahren eigentlich Google angefangen hat, Google Fotos zu bauen. Du würdest ja nicht sagen, das ist jetzt ein besonders wertvolles Produkt, die Fotos von Menschen zu verwerten, die wenigsten Nutzer zahlen glaube ich dafür. Es ist eine ganz gute Möglichkeit gewesen, Data Center auszulasten und ein spannendes SaaS-Modell, wenn du so möchtest, mit sehr treuen Kunden, vermute ich, weil niemand seine Fotos zurücklassen möchte. Aber es ist natürlich vor allen Dingen spannend, wenn du auf diesen Daten eventuell trainiert hast in der Vergangenheit. Wissen wir nicht, ob das passiert ist oder müsste man nochmal tiefer recherchieren. Aber eigentlich muss man so alle Sachen, die insbesondere Google in den letzten 10, 20 Jahren gemacht hat, nochmal aus der Training-Data-Brille, glaube ich, anschauen. Und dann ist Gmail und Fotos, glaube ich, zwei der Sachen, die ein riesiger Wettbewerbsvorteil geworden sind heute. Ich will mir auf jeden Fall nochmal vornehmen, spätestens für die neue Keynote dieses Jahr mal so zusammenzutragen, was hat Google eigentlich für Datenvorteile und die auch begründen, warum Gemini, glaube ich, so viel besser ist. Angefangen damit, dass Google als einziger quasi live auf die Suche zugreifen kann, auf die eigene. Also sie können... Sie haben den Zugriff auf Suche für andere ja relativ schwer gemacht, indem sie die Hunderter-Sortierung und so abgeschafft haben und, und, und und das immer besser blockieren. Live auf Suchdaten vorzugreifen ist so ein Riesenvorteil, dass Google sowas wie PageRank hat, dass sie schon wissen, dass die New York Times vertrauenswürdiger als... Raster Today ist, ist ein riesiger Vorteil, den andere KI-Firmen erst nach und nach lernen müssen. Aber eben auch, was sie von Konsumenten sozusagen an Daten mehr oder weniger geschenkt bekommen haben. Die ganzen Bücher, die sie gescannt haben in der Vergangenheit und so. Es gibt so viele Bausteine, glaube ich, die dazugehören und die vielleicht so ein bisschen die Dominanz auch, ist jetzt keine riesige Dominanz, aber den Fortschritt, den Google mit Gemini zu haben scheint, mit begründen, würde ich behaupten.
Ich habe gerade geguckt, ob ich deinen TED-Talk endlich gucken kann, aber der ist noch nicht da.
Der muss noch ein bisschen gedulden.
Hast du uns was aus dem Verbraucherschutz mitgebracht?
Wir kriegen schon ein paar spannende Einsendungen. Ihr könnt immer noch neue schicken. Zwei, drei haben wir schon in der Pipeline, die wir nach und nach berichten. Und einen, den ich jetzt mal ausgewählt habe, weil er wirklich... relativ regelmäßig passiert und auch besonders perfide ist, weil er verschiedene Autoritäten nutzt, denen man tendenziell wahrscheinlich vertraut und ich bin mir sicher, dass vielleicht sogar jeder Zehnte oder Zwanzigste da schon mal drauf reingefallen ist, ist der, ich weiß gar nicht, ob es einen Namen dafür gibt, also ich nenne es mal Handelsregister-Scan. Wenn man eine neue Firma gründet, wird das ja öffentlich. Das wird ins Handelsregister eingetragen und man kann systematisch auslesen mit etwas Mühe, welche neuen Firmen gerade entstanden sind. Und das nutzen verschiedene Services, um diesen Firmen dann Angebote zu machen, zum Beispiel systematisch. Und einige dieser Angebote sind auch einfach Betrugsversuche. Und ein gängiger Betrugsversuch, den ich, also ich glaube, mir wurde es auch schon mal zugeschickt, ich habe es nicht überwiesen, wenn ich mich richtig erinnere, aber ich erinnere mich auf jeden Fall, dass ich inzwischen bei all diesen Rechnungen, die mit der Firmengründung zu tun haben, immer besonders vorsichtig bin. Aber dem Gründer oder der Gründerin einer neuen Kapitalgesellschaft geht dann oft ein vermeintlich offizielles Schreiben vom Amtsgericht auf zu. Also da ist der offizielle Briefkorb oder Ein vermeintlich offizieller Briefkorb des Amtsgerichts mit dem richtigen Wappen des Bundeslandes oder der Stadt sogar drauf, eventuell mit einem Datum, mit diesen typischen Kästchen. typischen Strichcodes, die man so von öffentlichen Streifen, also ich würde sagen, das ist nur unheimlich schwer oder nur an einer Sache als nicht echt zu erkennen. Also würde ein Amtsgericht hier was schicken, würde es vielleicht eins zu eins genauso aussehen oder sehr, sehr ähnlich aussehen. Von daher muss sich da niemand schämen, glaube ich, der darauf reingefallen ist. Und man sagt quasi, dass für die Eintragung der Firma laut Kostenverzeichnis eine Summe fällig ist, in diesem Fall hier fast 2.000 und dass das sobald wie möglich zu entrichten ist. Ansonsten drohen weitere Mahngebühren in Höhe von 25 Euro. Es sollen Kassenzeichen angegeben werden. Das wirkt alles höchst offiziell. Und das Einzige, was komisch wirkt, ist, dass wenn man ein bisschen vertraut ist mit dem Finanzsystem, dass die IBAN eine spanische ist. Nämlich die fängt hier in diesem Fall mit ES an. Das ist eine spanische Santander-Bahn. Wenn ich mich richtig erinnere in diesem Fall. Also man muss sich fragen, wie könnte man das unterbinden, dass Amstrad selber kann hier nichts tun eigentlich, außer vielleicht jedem, der was einträgt, sofort zu sagen, wir schicken Ihnen ab jetzt nichts mehr oder Ihnen die Rechnung sofort mitzugeben, wenn es eine gibt und sagen, wir schicken Ihnen nichts mehr. Ich weiß, dass gute Notare einen davor warnen. Keine Rechnungen, die damit zusammenhängen, außer die des Notars und eventuell eine des Amtsgerichts. Wobei, das ist ja eben das Problem hier, zu zahlen. Man könnte vermuten, dass die Post oder wer immer hier der Post-Forwarder ist, eine Chance hätte, sowas zumindest nach Bekanntwerden zu unterbinden. Die Banken sollten natürlich diese Konten so schnell wie möglich unterbinden. dicht machen, aber der Geschädigte oder vermeintlich Geschädigte hat hier auch gesagt, dass die Banken wenig kooperativ waren in dem Fall. Und ja, also ich kann niemanden vorwerfen, der darauf reingefallen ist, dass er da grob fahrlässig gehandelt hat. Also wenn du nicht weißt, wie das IBAN-System prinzipiell funktioniert, wüsste ich nicht, an welcher Stelle du hier das erste Fragezeichen, außer bei der Summe Vielleicht, wenn man googelt, findet man diesen Scam relativ klar. Aber weil es ein schönes Beispiel ist, wo man glaube ich viele Leute hier vor Schaden schützen kann, erwähnen wir das gern, der sogenannte Handelsregister-Scan. Die Leute versuchen natürlich auch anderes mit falschen IHK-Rechnungen, falschen GEZ-Rechnungen und so weiter. Es wird natürlich alles, was potenziell offiziell wirkt oder so einen gewissen Zwangscharakter hat, genutzt dafür. Und im Moment ist es dank Regulierung, dank unserer komplizierten Firmengründung und so weiter noch relativ schwer, in Deutschland ein Konto zu finden, was diese Scams annimmt. Deswegen sind es ausländische IBANs in der Regel. Wir kommen aber nächstes Mal zum Beispiel darauf, wie man auch in Deutschland oder wie man relativ leicht solche Fake-Konten errichtet. Ja, aber das Einzige, wo man es hier erkennen könnte... wäre meiner Meinung nach die IBAN. Ansonsten unmöglich. Oder was hätte ich bei dir jetzt irgendwie? Also es wird von einem Richter unterschrieben. Ich gucke mal, ob es den Richter tatsächlich gibt. Nach dem wird auf jeden Fall viel gesucht schon mal. Das scheint vielen Leuten zu passieren. Wenn ich den Namen des Richters eingebe, und es gibt da offensichtlich auch einen anderen einschlägigen Richter, Vorsicht vor Fake-Rechnungen des Handelns. Hättest du den Richter gegoogelt, hättest du auf Platz 1 das Problem darauf stoßen können. Vielleicht sagen wir es auch so, im Zweifel beim geringsten Verdacht immer nochmal googeln und schauen. Was auch spannend wäre, ist... Frage ich mal meinen und deinen Verbraucherschutzagenten hier, was er mir rät. Also ich kopiere, copy-paste ein Bild von dieser Rechnung und frage, muss ich diese Rechnung bezahlen, nachdem ich eine Firma ins Handelsregister habe eintragen können. Lassen, Fragezeichen. Wir machen den Konkurrenztest auch gleich nochmal.
Ich habe früher immer meine Buchhaltung gefragt, ob ich das zahlen soll.
Das ist auch ein guter Tipp. Also euer Steuerberater, Steuerberaterin, eure Buchhaltung kann euch damit auch helfen. Die sehen das natürlich noch ein bisschen öfter und viel mehr Fälle. Ich lese mal vor, was eine der intelligentesten Chat-Applikationen der Welt dazu sagt. Kurz gesagt, ja, diese Rechnung ist in der Regel verpflichtend zu bezahlen und zwar, weil du deine Firma eintragen hast. Etwas ausführlicher, damit es nicht so nach amtlichem Überraschungsangriff anfühlt. Was ist das für eine Rechnung? Sie kommt vom Amtsgericht. Aha, danke. Betrefft bla bla bla Rechtsgrundlage ist das Gerichtskostengesetz. Also ChatGBT wird hier perfekt überlistet von den ganzen Angaben auf der Rechnung, auf welches Gesetz sich bezieht und so weiter. Wann müsste ich nicht zahlen? Nur in seltenen Fällen, zum Beispiel falsche Person, falsches Verfahren, Eintragung wurde nicht durchgeführt. offensichtlicher Verwaltungsfehler, dann müsste man sofort schriftlich widersprechen. Wenn du magst, sag mir welche Rechtsformen, blablabla. So, also TechieBT sagt, ich bin zur Zahlung verpflichtet, was in dem Fall keine Halluzination, sondern einfach eine falsche Einschätzung ist. Und jetzt, ich habe Gemini gefragt und ich habe vorher nicht getestet. Wir testen mit Absicht, also wir versuchen es mit Absicht bei verschiedenen Modellen auch um zu verstehen, Wir haben bestimmt leichte Präferenzen und trotzdem würde ich jetzt nicht sagen, welches Modell ihr nutzen müsst oder nicht. Aber Geminal sagt, Achtung, Ausrufezeichen großgeschrieben, bitte bezahlen Sie diese Rechnung auf keinen Fall sofort. Es handelt sich hierbei mit fast absoluter Sicherheit um eine Betrugsmasche, eine sogenannte Fake-Rechnung oder Offerte. Das ist ein sehr bekanntes Phänomen, sobald eine neue Firma im Handelsbereich verfolgt wird. Also diametral entgegenlaufende Einschätzung hier von Geminal. Von Gemini und von ChatGPT. Jetzt machen wir nochmal, wenn schon, wenn schon, fragen wir auch nochmal hier jemand, der an Hinsches und prinzipiell staatliche Rechnungen nicht mag. Aber ich finde schon mal sehr besorgniserregend, dass ChatGPT das hier nicht besser kann. So, Grock, auch großes Lob von mir, wo es angebracht ist. Nein, diese Rechnung musst du sehr wahrscheinlich nicht bezahlen. Es handelt sich mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit um eine klassische Betrugsrechnung, erklärt es dann weiter. Also was ich mag ist die Warnung natürlich, aber auch... Aber dass man auch sehr konkret sagt, also mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit. Also man ist sich nicht so überzeugend sicher, aber man sagt, es sieht schon sehr danach aus und das ist genau die richtige Einschätzung. Es ist ja tatsächlich gar nicht so einfach, das festzulegen. Aber man kann sehr gut sagen, dass es mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit so ist. Und das sagen Gemini und Grog hier übereinstimmt. Chachibiti hat einfach komplett versagt. Anders kann man das in dem Fall nicht sagen. DeepSeek sagt... Ja, sie müssen diese Rechnung bezahlen. Es handelt sich um die offizielle Gebührenrechnung des Amtsgerichts. So, jetzt müssen wir natürlich auch noch Claude fragen, damit wir so die populärsten zumindest mal interviewt haben dazu. Hättest du mir mal erzählt, dass wir irgendwann hier so Verbraucherschutz machen? machen. So Jan, du überlegst. Für Jan ist es nicht überraschend. Er hat safe parallel eh schon probiert, was sein Lieblings-Chatbot damit anfängt. Deswegen ist es jetzt überraschender für mich als für Jan.
Ja, aber ich glaube mittlerweile, dass sein Chatbot diese Folge eh schneidet.
Ja, safe. Ich muss mich kurz neu per Two-Factor-Authentification... Mann, die wollen es auch sicher haben hier. Ja, Claude glaubt auch, wir müssen es sagen. Schade. Klarer Sieg für Gemini und Grog in dem Fall. Wirklich peinlich. Es zeigt einfach nur, wie gut dieser Scam ist, sagen wir mal so. Dass sicherlich nicht nur viele Menschen, sondern auch die zwei KIs darauf einfallen. Und schade, dass wir nicht sagen können, ihr vertraut eurer KI und dass die das analysieren. Das hätte hier nur mit etwas Glück geholfen, leider. So, apropos Betrug. Was im Kleinen passiert bei eurer kleinen Handelsregisterrechnung, passiert auch den allergrößten. Und zwar berichtet Bloomberg in diesem Fall wieder, dass in Davos Scammer umherlaufen und Milliardären Geld abzocken dafür, dass sie exklusiven Zugang zum USA-Haus bekommen. Also die verkaufen so VIP-Access-Packages, irgendwie eine besonders schön farbige Plakette, mit der man dann in das kleine sogenannte USA-Haus, also in Davos, so haben alle Firmenverbände, eventuell Staaten, so ihre Häuser angemietet. Da werden Geschäfte umgebrandet, Kirchen umgewidmet und so weiter. Dafür braucht man halt gewisse Zugangs, entweder eine Einladung oder ein Ticket, was den Zugang beinhaltet. Und weil natürlich nicht jeder ins USA-Haus reinkommt, aber vielleicht eben da Business machen möchte, haben Leute quasi sogenannte VIP-Access-Packages verkauft gegen Geld. Da sind jetzt Leute drauf reingefallen, die das Geld offensichtlich haben und die offensichtlich damit Einfluss kaufen wollten. Vielleicht ist damit unsere Empathie auch schon ein bisschen begrenzt. Aber was man natürlich auch sagen muss, so ein bisschen ähnlich wie mit den Leuten, die diese Financial Scams auch passieren, Das basiert natürlich auch ein bisschen darauf, dass viele denken, dass dieser Präsident eventuell bestechlich sein könnte. Also man würde der Trump-Administration zumindest einigen Leuten offenbar zutrauen, dass sie gegen Geld Zugang verkaufen. Es sollte ja in dem Interesse einer Regierung sein, wichtige Wirtschaftslenker zu treffen. Also wenn ich Business machen möchte mit denen oder wenn sie wichtig für mein Land sind, dann sollte ich die empfangen, ohne Geld dafür einzusammeln. Andersrum sollte niemand Geld dafür bezahlen müssen, seinen eigenen Präsidenten zu treffen. Wir wissen, dass das trotzdem passiert natürlich. Wir wissen, dass das auch in Deutschland teilweise gang und gäbe ist, dass man sich irgendwie für fünfstellige Beträge einsetzt. Zugang zu irgendwelchen Konferenzen oder Dinners, wo man dann Jens Spahn die Hand schütteln kann oder nicht nur Jens Spahn, auch anderen. Das ist in fast allen Parteien zumindest teilweise Praxis. Das ist leider ein Mittel zur Parteienfinanzierung und zur Beeinflussung von Politik. Aber das hier ist dann schon mal ein besonderer Fall. Aber ich glaube, es dokumentiert aber auch einfach wie viel Bestechlichkeit oder Transaktionalität, mal vorsichtig gesagt, man dieser Regierung unterstellt, dass sie einem quasi noch den Zutritt zu ihrem Pavillon oder Haus in Davos für Geld verkaufen würden, um damit eventuell Privatgeld einzunehmen. Was anderes, was der Palantir-CEO Alex Karp in Davos gesagt hat, ganz interessant, wir haben in der vor oder vorletzten Sendung darüber berichtet, dass Palantir fleißig damit beschäftigt ist, eine Software zu bauen, die seit längerem die ICE in Anführungsstrichen beamten. unterstützt, also die Miliz, die im Auftrag von Trump die Bevölkerung terrorisiert und diese Raids da macht und Leute zusammentreibt und teilweise tödlich verletzt. Das wird unter anderem durch Palantir-Technologie unterstützt und soll noch ausgeweitet werden, die Zusammenarbeit offenbar mit in Anführungsstrichen noch besserer Software oder noch effektiverer Software. Besser würde ich ein großes Fragezeichen hintermachen. Alaskar hat jetzt in Davos gesagt, dass er glaubt, dass durch die Fortschritte bei KI Large-Scale-Immigration obsolit werden wird. Also die Einwanderung in großen Mengen in den USA, wie das in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten passiert ist, wird obsolit, also nicht mehr zeitgemäß und unnötig. abgelöst, wenn man nur genug KI einsetzen würde. Was ich für Quatsch halte, ehrlich gesagt, die USA schaffen noch genug Servicejobs und auch Highly Skilled Jobs, glaube ich. Natürlich wird Robotik und KI so ein bisschen helfen, den Jobmangel zu bekämpfen. Aber ich glaube, es ist schon ein Tiefpunkt, dass das Land der Einwanderer, was von Einwanderern gegründet wurde, was immer qualifizierte Einwanderungen, wo ein Großteil der Ökonomie auf eher unqualifizierte und angebliche illegale Einwanderungen beruht, dass die sich quasi damit rühmen, dass sie die Technologie so weit gebracht haben, dass sie keine Einwanderer mehr brauchen. Wer macht so eine Ausnahme bis auf... Unless you have a very specialized skill. Also ich sag mal das wörtliche Zitat. I do think these trends really do make it hard to imagine why we should have large scale immigration unless you have a very specialized skill. Dass die KI am Ende seinen Burger flippt, das glaube ich noch nicht, oder seinen Personenschutz erledigt, auch eher fraglich. Ist natürlich aber auch sehr in seinem Interesse, das zu behaupten, weil der Bereich Immigrationsüberwachung gerade einer der größeren Umsatzpakete, die er mit der US-Regierung macht bei Palantir. Das heißt, die Grenzen dicht machen und Immigration verhindern, ist ein Riesengeschäftsformulär für Palantir. Und vielleicht auch deswegen behauptet er jetzt, dass Immigration eigentlich keine Zukunft hat in den USA. Was gut für uns wäre, ich glaube, wir können die High-Skilled-Leute gerne nehmen, die dann nicht mehr in die USA einreisen sollen oder dürfen. Dann, wir hatten letzte Woche darüber berichtet, dass die geheime Zutat beim besonders schnellen Ausbau von Datacenter, die XAI immer wieder gelingt, also der KI-Firma von Elon Musk, so ein bisschen, sagen wir mal, Umgehung der Regulierung ist, vorsichtig gesagt. Vielleicht eventuell auch Also zum Beispiel, dass man nicht wartet, bis man Permits oder Zulassungen bekommt, um sich ans Energienetz anzuschließen oder Kraftwerke zu bauen, sondern man benutzt mobile Gasturbinen, baut daraus so ein impromptu Gaskraftwerk und betreibt es ohne Regulierung oder gegen die Regulierung und kann dadurch schneller Ressourcen aufbauen. Das ist unter anderem durchgedrungen, weil Sulaiman Ghori, ein Ingenieur bei XAI, das in einem Podcast angedeutet hat. Und der hat jetzt beschlossen, seinen Job zu kündigen, kurzfristig. Da kann man sich überlegen, ob ihn da auf einmal sein Gewissen geplagt hat und er verstanden hat, dass er da bei der falschen Firma arbeitet, weil die Regulierung umgeht. Oder ob ihm vielleicht auch nahegelegt wurde zu gehen, nachdem er erzählt hat, was die Firma wirklich macht.
kann man sich selber ein Bild draus machen.
Dann noch schnell, das kann man jetzt vielleicht wirklich fast unter dem Wort Gossip ankündigen, aber es hat einen relativ realen und fatalen im wahrsten Sinne des Wortes Bezug, deswegen nennen wir es trotzdem. Und zwar liefern sich Elon Musk und Sam Ortman mal wieder Kämpfe auf Ex, ehemals Twitter. Und da geht es um das Musk, der sich in einem Gerichtsverfahren, wo es um mehr als 100 Milliarden Dollar geht, mit OpenAI befindet. Der retweetet ein Tweet mit einem Drüko, wo es darum geht, dass es wahrscheinlich ein weiteres Opfer gibt, der Selbstmord begangen hat oder sich das Leben genommen hat, nach der Nutzung von OpenAI's Chatbot. Elon Musk kommentiert das mit, was eine stärkere Aussage ist, als man im Originalartikel lesen würde. To be safe, AI must be maximally truth-seeking and not pandered to delusion. Sam Altman hat daraufhin darauf hingewiesen, dass es eine Person gibt, die regelmäßig darauf hinweist, dass ChatGPT zu viele Regulierungen hat und nicht unhinged genug ist, nämlich Elon Musk. Also normalerweise beschwert er sich darüber, dass ChatGPT zu woke, zu weich gekocht ist, zu viele Safeguards und Regulierungen hat. Jetzt bestraft er die Firma oder verurteilt er die Firma dafür, dass sie nicht sicher genug ist. Daraufhin lässt Sam Altman sich natürlich in diesen Elfmetern nicht liegen. und weist darauf hin, dass inzwischen 50 Leute und mehr in Unfällen in Tesla-Robotaxis gestorben sind. Zumindest diesen Death-Toll oder Body-Count kann Chat-GBT im Moment noch nicht nachweisen, auch wenn man sich den Dimensionen nähert. Und von Grock müssen wir gar nicht erst reden, weil wir kennen die Mecha-Hitler-Story, den Kindesmissbrauchsbilder, die Grock generiert hat. Und so weiter. Also da schenkt man sich gerade nichts und richtig ist auf jeden Fall, dass all diese Konzepte eben auch schon erhebliche Gefahren wirken, auch wenn sie netto bestimmt im Moment sehr positiv für die Menschheit sind, sowohl das selbstfahrende Auto als auch Chat-GBT und KI.
Und damit kommen wir jetzt eigentlich zu der Sache, die hier nicht mehr veröffentlicht werden darf. Wir haben nach der letzten Folge in unserem Clubchat von Jan eine Sprachnachricht bekommen. Frank-Thelen-Verbot. Vielleicht wird sie jetzt hier kurz eingespielt. Aber leider kommt jetzt das Letzte.
Und zwar, ich will das so kurz wie möglich machen, ich finde auch, Frank Thelen sollte hier nicht so Platz haben, aber wenn es mal wieder eine neue Dummheit gibt, dann muss man die auch kommentieren. Und zwar teilt Frank Thelen ebenfalls auf X ein Post des, ich würde sagen, durchaus misogyn und grünfeindlichen Accounts Annalena Baerbock Parody. Der Account heißt Baerbock Press, also er weckt den Eindruck, das Pressebüro von Annalena Baerbock zu sein, wird aber von X inzwischen, muss man sagen, als Parody-Account gekennzeichnet. Da gab es ja mal eine Phase, wo man das obligatorisch gemacht hat nach langer Zeit der Verwirrung. Das ist ein kurzer Videoausschnitt, wo Annalena Baerbock, die ansonsten, glaube ich, für eine Politikerin ein relativ vernünftiges Englisch spricht, würde ich sagen, so eine Mischung zwischen Nuscheln über Hass zu treten, ihrer zwei englischen Wörter so ein bisschen durchrutschen. Das retweetet Frank Thelen, wie gesagt, diesen Account, der regelmäßig misogynne Inhalte über Annalena Baerbock veröffentlicht. Das ist so traurig, dann so ein weinendes Smiley und sie hat einer kompetenten Kandidatin das Amt in Anführungsstrichen geklaut. wie viele sie gefeiert haben, Punkt, Punkt, Punkt. Ich will das gar nicht so weit kommentieren, außer, dass ich auch da die KI meines Vertrauens mal wieder oder eine der KIs meines Vertrauens gefragt habe. ob es denn Videos gäbe, wo Frank Thelen nicht so sicher Englisch spricht, die man eventuell zitieren könnte. Und die KI hat gesagt, ich paraphrasiere mal, ich habe hier ungefähr 20 Videos von Frank Thelen, aber du kannst jedes nehmen, weil er nicht so gut Englisch spricht. Das war zumindest die Aussage der KI dazu. Ich selber möchte es gar nicht bewerten. Wir haben ja gerade gesehen, KI kann richtig und falsch liegen. Muss sich jeder selbst ein Bild machen. Wir wissen ja aber, welcher Partei Frank Thelen wahrscheinlich am nächsten steht. Und da möchte ich gerne an den legendären Außenminister Guido Westerwelle erinnern, den ich ansonsten sehr schätze, der aber als Außenminister sich renitent geweigert hat, überhaupt Englisch zu sprechen. Und wenn er Englisch gesprochen hat, hat er damit unter anderem den Account Westerwave, den ich wiederum sehr lustig fand, ins Leben rufen lassen, beziehungsweise ist der dadurch entstanden. Worte wie Cucumber Troop und so weiter würden wir niemals haben ohne Guido Westerwelle. Also ich kenne sowohl in der Wirtschaftslandschaft als auch Politik wirklich Leute, die schlechter Englisch sprechen als Annalena Baerbock. Und das war das Letzte. Und die gute News, oder zumindest eine interessante, es gibt ein bisschen Gegenwehr gegen die Ausnutzung von Intellectual Property durch die großen KI-Modelle. Und zwar haben sich mal wieder hunderte von Künstlern in diesem Fall zusammengetan. Unter anderem sind das Schriftstellerinnen, MusikerInnen und SchauspielerInnen. Darunter Cate Blanchett, Cindy Lauper, George Saunders, Ari M., Scarlett Johansson und viele andere, die unter einer Kampagne, die heißt Diebstahl ist keine Innovation, paraphrasiert. Wie heißt die genau? Stealing isn't innovation, ist sie überschrieben und darunter plädieren sie nochmal dafür, ihre Rechte zu schützen und versuchen sich zu wehrzusetzen. Matthew McConaughey, der Schauspieler, versucht seine eigene Intellectual Property an seiner Stimme und seine eigene Person gerade rechtlich zu schützen. Muss man mal schauen, wie das ausgeht. Aber natürlich haben die Menschen ja alle nachvollziehbare Angst oder Sorge davor, wie viel Geld sie in Zukunft noch verdienen können, wenn zumindest Teile ihrer Arbeit von KI erledigt werden. Und das ausschließlich basierend auf Arbeit, die sie vorher selber getan haben und für die sie die Rechte für eine Nutzung durch KI zumindest damals nicht abgetreten hatten.
Ja, ich bin gespannt. Ich glaube immer noch, dass da irgendwann dieser Netscape, nee, wie hieß das Ding? Napster-Case kommt. Aber die Industrie ist leider nicht mehr so groß wie damals. Vielen herzlichen Dank für die tolle Folge.
Wir hören uns wieder am Mittwoch.
Habt ein schönes Wochenende. Bleibt gesund. Werdet gesund.
Bis dann. Peace. Ciao, ciao. Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Glöckler. Recherchiert von uns und produziert von Jan aus Tim Off. Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community.
Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken.
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Vielen Dank, schönes Wochenende und bis Mittwoch.